(511) dem Sande viele Waͤrme enthaͤlt. Dieſes muß natuͤrlich auf die landwirthſchaftliche Vegetation vielen Einfluß haben.
Der Ackerbau ſcheint noch weit zuruͤck zu ſeyn. Die Felder liegen zum Theil in Gemeinſchaft, und geben in manchen Jahren wohl nicht viel mehr als die Ausſaat wieder. Wo noch die Gemeinſchaft derſelben Statt findet, da kann ſich der Holſteiner keine Fortſchritte von Bedeutung denken; denn er ſieht die Auftheilung und Einfriedigung der Felder als den erſten nothwendigen Schritt zu reellen Ver⸗ beſſerungen an.
Wir haͤtten uns gerne etwas von dem Wege entfernt, um Mittel zu entdecken, die zur Verbeſ⸗ ſerung dieſes elenden Sandbodens dienen koͤnnen; aber die Hitze hielt uns davon ab. Nach der Lage und Beſchaffenheit der Oberflaͤche zu urtheilen, geht der Sand wahrſcheinlich tief, und es duͤrfte nicht ganz leicht ſeyn, Mergel zu finden.
Der Weg ging nun immer gerade gegen We⸗ ſten. Als wir ungefaͤhr eine Meile von Schles⸗ wig entfernt waren, erreichten wir das Ende des Sandfeldes, und kamen in eine beinahe horizon⸗ tale, mit Haide bewachſene Ebene, die von hier bis an die weſtliche Seite der Treene reicht, und
äber eine Meile breit iſt.


