Jahrgang 
2 (1811)
Seite
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ein Quent<en des abſoluten Gewichts betragen können, 'und in ihrer Wirkung den Zuſats von 20 Pfund über» wiegen, ſo kann man ſchen, wie wenig Beſtandtheile erforderli<* ſind, dem Gefäße eineeigene Dispoſition zu geben, und wie wenig auch ein beträchtlicher /Zuſaßs des beſten Gährüngsmittels helfen kann, wenn das Gefäß ſelbſtentweder gar keine oder eine falſche Dispoſition zur Gährung hat; und worin es liegt, wenn die Gährungs»- geſchäfte; bey einer übrigens gleich guten Behandlung, zuweilen eine Zeitlang ſo unglücklich gehen. M

Wie nöthig aber auch ferner die Dispoſitionsfähig» Peib eines Gefäßes ſelbſt iſt, in welchem Gährungsgeſchäfte betrieben! oder weinige Getränke aufbewahrt werden ſollen, ergiebt ſich daraus, daß ſich der Wein auf hölzernen Ge- fäßen immer nach und nach verbeſſert und veredelt, dahin» gegen derſelbe, auf gläſerne Bouteillen gezogen, in meh» rern Jahren ſich weder verändert noch merklich verbeſſert, weil das Glas zu wenig Poroſität beſikt, um eine beſon» dere Dispoſition annehmen zu können.*) Ferner, in den

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*) Die Veredlung des Weins, beſonders des Rhein» weins, wenn ſolcher lange auf Fäſſern liegt und gyt gewartet wird, iſt eine allgemein bekannte Erfahrung; aber auc< auf Bouteillen erfolgt ſie, wenn gleich in ei» nem mindern Grade, Jene Veredlung ſelbſt gründet ſich keinesweges, wie viele geglaubt haben, aufeine Ausdün- ſtung der Wäßrigkeit aus dem Wein, ſondern ſie iſt die Folge einer fortwährenden Fermentation. Hiedur< wird eine größere Maſſe von Geiſt Alkohol) gebildet, der

mit der natürlimhen Säure des Weins(der Aepfelſaure)