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aufſebet, ſo wird die Fermentation darinnen entweder ſchr ſchwer und langſam von ſtatten gehen, oder die Maſſe kann, anſtatt in Eſſig überzugehen, leicht umſchlagen und verderben. Dieſes iſt Erfahrungsſache. Man muß da- her einem Eſſiggefäße die gehörige Säure oder den Ton. zur Eſſiggährung geben, oder man muß der Maſſe ſeibſt ein Ferment oder Eſſigmutter zuſelzen.“ Und ſo iſt es auch mit den Maiſchfäſſern beym Branntweinbrennen und mit . den Bier» und Weingefäßen.
Daß es aber bey einem jeden Gährungsproceſſe mehr auf den guten Ton und die Dispoſition des-Gefäßes, als| auf das zugeſelzte Ferment oder Gährungsmittel anfommt, E davon überzeugt uns folgende bekannte Erfahrungsfache: Wenn man, von einem Oxthof, in wel<em guter Rhein» wein gelegen, denſelben rein abziehet undgemeinen Land» wein darauf füllet, ſo wird ſich derſelbe nach 4 bis 6 Wochen gewiß um xo Procent auf demſelben verbeſſern. und veredeln, und dieſes bloß durc; die Dispoſtition, welche das Gefäß von dem Rheinweine angenommen hat. Sekt man dagegen dem nämlichen Landweine auf ſeinem eigenen Gefäße von dieſem Rheinweine ohngefähr TO Meßkannen öder 20 Pfund zu, ſo wird er davon, in dem nämlichen Zeitraume, die Güte doch noc<h nicht erhal ten, als durch das Ziehen auf das leere Rheinweingefäß. -- Man kann ferner 10 Kannen Landwein auf einen Oxthof Rheinwein füllen, und er wird weniger von ſeiner N Güte verlieren/ als wenn er auf das leere Landweingefäß j gezogen würde und eine Zeitlang auf demſelben gelegen| hätte. Da nun die Beſtandtheile, welche von dem Rhein»-.
oder Landweine in das Gefäß eingedrungen ſind, kaum| z
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