Jahrgang 
1 (1811)
Seite
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Verändevung forderte jeder Brand'an Feuerung die Hälfte, und an Zeit 36 Stunden mehr. Der Unterſchied würde unſtreitig noch größer geweſen ſeyn, wenn der Luftraum ſich auch bis über die Kappe erſtreckt hätte.;

Zu einem Verſuche ähnlicher Art gab der Herr Freyherr von Böſelager zu Eggexmühlen Gelegenheit. Eine Braupfanne, auf deren Boden nur bisher das Feuer gewirkt«hatte, wurde ſo eingefaßt, daß daſſelbe auch die Seitenflächen, bis zu ungefähr 3, umſpielen konnte;. und der Mantel erhielt, von unten bis oben, einen Luftraum, gleich jenem in dem Mantel des Theerofens. Die Wär»- meleitung iſt dadurch ſo ſchr gehemmt worden, daß die äußere Fläche des Mantels nicht allein nicht warm wird, fondern nach mehreren Wochen noch nicht einmal ausge- trocknet iſt, Das Gebräude fordert nach dieſer Einrichtung nur den vierteu Theil desjenigen Brennmatevials, welches- es vor derſelben ganz forderte.

Wenn auch zu dieſer beſonders auffallenden Erſparung die zweckmäßigere Einfaſſung der Pfanne vieles beygetra- gen hat, ſo kann ſie ihr doch nicht ganz beygemeſſea wer» den: ein Keſſel in der Fabrik des Herrn Haſſenkamp d. j. in Münſter, hatte ſchon die vortheilhafteſte Läge im Feuer, aber noc) keinen wärmeſparenden Luftraum; ſobald dieſer in der umgebenden Mauer angebracht wurde, war der Erfolg nicht minder vortheilhaft.

mer nicht vorzugreifen«« Do< will ich hier nur. ſo viel bemerken, daß es in der Natur. einer herabſteigenden Des ſiillation liege, daß nicht bloß die Feuergaſſe, ſondern auch die ganze Kappe mit dem Luftraume umgeben wer- den muſſe,