Te
SIM
vorigen. Jahre anlegen ließ. Unter ven verſchiedenen Vorrichtungen Theer zu brennen, wählte derſelbe die Glocke mit einem Mantel, worin der':Theer durch ein zwiſchen der GloFe und dem Mantel'hinäufſpielendes Feuer in einer herabſteigenden Deſtillation erzeugt und ausgaſchieden wird.
Häufig macht man, an den Theeröfen dieſer Art, den Mantel 2= 3 auch 4 Fuß di>, und giebt ihm wohl gar noh eine ſtarke Erdbede>ung. Dies mag die- nen zur Hervorbringung einer anhaltenden Temperatur; aber die Wärmeleitung, wenigſtens durch Vertheilung, und der Aufwand an Brennmaterial werden offenbar dadurch ſehr vermehrt. Der einſichtsvolle Eigenthämer umgab alſo die Glo>e mit einem dünnern, aber doppelten Man- tel, oder in dem Mantel wurde, ſo weit die Feuergaſſe reicht, ein Luftraum, 3 Zoll mächtig, angebracht.
Die ſchlechie Wärmeleitung war ſo auffallend, daß die. äußere Fläche des Mantels, ſo weit der Luftraum ſich erſtrete, der Hand kaum fühlbar warm; dagegen dort, wo dieſer fehlte=- an der 2x Zoll di>en Kappe und über dem Schürlohe= brennend heiß wurde. Aber noch unzweydeutiger bewährte ſich die Wirkſamkeit des Luft» raums, als der Eigenthümer denſelben mit trockenem Sande ausfüllen ließ, und dadurch den doppelten Mantel in einen einfachen umwandelte:*) nach dieſer inſtructiven.
*) Da es mir hier nur darum zu thun iſt, die ſc<leht leitende Eigenſchaft der eingeſchloſſenen Luft zu zeigen; ſo enthalte iM mich aller Bemerkungen, über das Theerbrennen und
über die Verkohlung, um dem einſichtsvollen Eigenthie
är
&
<< ALI


