Jahrgang 
1 (1811)
Seite
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tenden, Körper entſprechen nur wenig dem ZweEe,. Die

Erfahrung hat mich gelehrt, daß doppelte Röhren= eine

innere, zur Leitung der Dämpfe und eine äußere, zur

Bildung eines Luftraums um jene== nichts zu wünſchen 4 übrig laſſen.

Ohne vielfach abgeänderte Erfahrungen wage ich es zwar nicht zu entſcheiden, wie mächtig der Luftraum ſeyn müſſe, daß er am wirkſamſien die Wärme ſperre; es kommt aber auch bey der Anbringung deſſelben ſo manches

| in Detracht,daß man ihn, in Mauern, wohl nicht

/ leicht über drey bis vier Zoll mächtig anliegen, und bey Leitungsröhren gern auf einen ganzen bis halben; Zoli bes ſchränken wird.

Es würde überflüſſig ſeyn, über die Art,"die Luft jn den verſchiedenen Vorrichtungen einzuſchließen, hier zu reden, ſie wird ſich bey einigem Nachdenken leicht von ſelbſt ergeben; nur ſo viel muß ich noc< bemerken: daß man

y einem jeden für ſich beſiehenden Luftraume einen engen Ausgäng= einen bis zwey Zoll im Lichten=> geben müſſe, damit bey erfolgter Ausdehnung die Hülle nicht

15 4 geſprengt werde; aber auch nur einen Ausgang,'damit die 1] Ausdehnung der Luft keinen Wechſel derſelben zur Folge Habe. Nach der Eigenheit der Vorrichtungen muß auch die Art ermeſſen werden, wie der Luftraum, der Feſtigkeit : unbeſchadet, angebracht werden könne'und müſſe. Wer»- 7 den ſie z. B. von Steinen aufgeführt 3 ſo läßt man dann und wann einen Stein durch den Luftraum greifen, und

beyde innern Wände mit einander verbinden,