Jahrgang 
1 (1790)
Seite
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maligen Commitatus oder Srevendinges der Edlen Herren von Adenoyps getreten sey, und daß der diesseits des Haller:Flusses belegene Theil des Amts Calenberg, worinn Bennigsen, Gestorf, Hüpede, Sclikum belegen sind, dazu gerechnet wurde, denn in dieser Gegend hatten die Herren von Adenoys einen Theil ihrer Gür ter, die sie vom Stifte HFinden zu Lehn trügen, und' der als der Mannsstamm dioser Herren ausstarb,, an die

Grafen von ZHallermund gelangete. Unter diesen Mine

dischen Lehnen war nun auch das Gohgerichte zur Horst

mit begriffen, weiches Herzog Bernhard zu Lüneburg

nebst den übrigen zur Grafschaft Hallermund gehörigen Mindischen Lehnen an sich brachte, auch im Jahr I411.

von dem Bischofe Wulbrand zu Minden, gebohrnen Grafen zu Haliermund, der der lektere seines Namens

war, damit beliehen ward. Der darüber ausgefertigte Lehn?

brief, worin nebst den übrigen Lehnsstücken auch das Goh:

gerichte zur Horst nahmhaft gemacht wird, ist von dem

Herrn Hofrath Scheid dem Codici Diplomatico zum

Braunschw. Läneb. Staatsrechte S. 634 einverleibet

worden.

Die Grafen von Hallermund waren demnach in dem Besiß dieses unter, der Herzogl. Hoheit befindlichen Gohgerichts, als die Herzöge Berend und Zeinrich im Jahr 1392. das bekannte Landesprivilegium von sich stell- ten, worinn oft bemeldete drey Gohgerichte, nebst dem Gerichte zu Alden, welches denen von Alden zuständig,

und des den Rittern und Knechten gehörenden Gerichts zu