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Daß der Herzog seinen Beweis auf den Besitz der Hoheitsrechte gründe, worinn seine Vorfahren von Alters her gewesen, ergiebt der Anfang seiner angestellten Klage in folgenden:'
„„Setten Wy vor Vns vnd Vnusen Rehten to Hülpe, „dat in Vnsen Fürstendome Brunswigk vnd Lüneborgk be: „legen iß en Gho Gerichte genomt dat Sho. Selße, dar» „inn vnd ouer desülue Vnuse Voreldern vnde Wy Gebede -„Sehad hebben, wente an den hüdigen Dagh, tho Vnses „„Fürstendomes Nothdorft vnd Behof, hereuart tho Landes 1/Yagd(profectio militaris du Fresne in Hereuart. „Schilter in Herevart) Landehode(congregatio po- „puli pro“ custodienda terra, quemadmodum custo- „dia Castri fimili ratione dicitur Borghode, Dn. „Strube in jure Villicor Cap. 5.) vnde andere Saken „„deß denen Vnsern Fürstendomes und Vns Nod und Bes --hof was gelif andern Gohen in Vnsern Fürstendom beles „gen, nempliken tho Geren thom Horen und thor Horst.“
Weil ohne die vom Herzoge benannten Hoheitsrechte, der Ruhestand im Lande nicht erhalten werden konnte; so waren diesetben ein-ohnstreitiges Annexum der von den
- Kaisern den Herzogen und Grafen verlichenen richterlichen Gewalt. Von den Grafen zu Wunstorf konnte nicht bestritten werden, daß die Herzoge in ihren Erbländern nicht nur von Alters her das richterliche Amt gausgeübet, sondern dasselbe auch bey Einrichtung des Herzogthums, ihnen abermahls bestätigt, und ihre Vasallen und Ministe;s rialen vom Kayser angewiesen wären, ihnen zu gehorsamen.
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