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Streit zu entscheiden, wurden von dem Hetzoge und bey» den Grafen Julius und Ludolf zu Wunstorf, der Rath zu Hannover, nebst achten aus der Ritterschaft zwis schen Deister und Leine, nahmentlich Sxiedrich und Wulfhard von Reden, Conrad, und, VIartin von Alten, Heinrich und Ludolf Rnigge zu Bredenbeck, Arnold von Kößing und Friedrich von Stedern zu Munzel im Jahr 1444- zu Schieds- Richtern auser kohren, und zufolge der hierüber verhandelten und annoc< aufhewahrten Acten, ward von dem Herzoge behauptet und bewiesen:„Weil von ihm in der'Selzer.Gohe die Hos „„heits: Rechte ausgeübet wurden, daß ihm demnach über „die Gräslich» Wunstorfsche Sohe zu Selze, solch höchstes „Gericht eben so unstreitig zukomme, als wegen der Übri- „gen, im Lande zwischen Deister und Leine befindliche „Gohen zu Serde, auf den Horn zu Pattensen und zur „Zerst, in deren Besit damahls die Ritterschaft besagten „Landes sich befand,“
Die Art und Weise, wie von dem Herzoge der Bes weis geführet ward, ist in dem Betracht merkwürdig, weil derselbe zur weitern Bestätigung des von weiland Vices Canzler Struben in der XXUsten Abhandlung seiner Nebenstunden beygebrachten Beweises dienet, daß die Lans deshohcit aus der Gerichtsbarkeit entstanden wäre, die des nen Herzogen und Grafen anfangs als Kayserlihen Beams ten und Statthaltern anvertrauet worden, so wird es nicht ganz zweckwidrig seyn, kürzlich desselben zu erwehnen.
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