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Georg Wilhelm feyerlichst übergeben, welcher sie so: fort wieder an den, von Herzog Ernst August, Bis schof von Osnabrück abgeschiten Baron von Polk
ablieferte, statt einer Auszahlunz von“I Reichsthaler.
Diese feyerliche Verhandlung geschah in Diepholz auf dem Schloß, wo die Grafschaft auch durch den Dros' sten zu Sieke in der Grafschaft H0pa, von Gersten:
; berg, als Commissar von Diepholz in Besiß genom» men worden ist. Sonach ward die Grafschaft von dem Herzog in Zelle seinem Bruder, dem Bischof Ernst Au- gust von Oonabrück fürerst auf Lebenszeit, dann erb lich überlassen.
Bis 1684. war demnach die Grafschaft Osnabruüfk,s kisc<. Als aber gedachter Ernst August in demselben Jahre die Regierung der hannoverischen Länder über- nahm, ist zugleich die Grafschaft Diepholz denselben mit einverleibet worden. Nach dessen Tode ward von dem Churfürsten von Hannover und nachherigen-Köss nig von England Georg I. am 24. Jan. 1698. diese Grafschaft jure ceflionis in Eid und Pflicht genommen, bey welcher Verfassung es bis jeßt geblieben ist X).
*) Scharf?s politischer Staat des Churförstenthums Braunschweig Läneburg. S. WE)


