Jahrgang 
1 (1791)
Seite
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nur bis A. 1595. blieb 5). Denn, in diesem Jahre begab sie sich nach Heringen, im Thüringischen, zur Für! stin Clara, Wittwe von Schwarzburg, wo sie bis 1610. verweilte, Noch in diesem Jahre verlobte sie sich mit dem Landgrafen Philip von Hessen. Das Bey« lager ward in Darmstadt gehalten, und die Heimfühs rung geschah zu Butzbach, wo damals der fürsiliche Sit war. Von ihrem A. 1630. erfolgten Ableben ist noch die Loichenpredigt vorhanden**).= Der entseelte Leichnam ward am 6, J2n. 4630. in Butzbach fürstlich und c» ist lich beerdiget, welchem viele Thränen sind nac<hgeweinet worden. Weil die Fürstin ohne Erben versiorben war; so ist der Leiche das gräflich diepholzische Wappen umze kehrt nachgetragen und mit begraben worden.

Die ausgestorbene Grafs<haft hat hierauf Wil: Helm der Aeltere, Herzog zu Braunschweig: Lüne burg, als Lehngut hingenommen. Denn, als im Jahr 1529 Bischof Johann von Hildesheim, geborner Herzog von Sachsen:Lauenburg, nebst den Herzögen von Braunschweig und Lüneburg. die Stifter Düin: den und Verden gänzlich verheerete, hat unter andern Graf Friederich von Diepholz, dem Bischof von Hil: desheim Hülfe geleistet. Ob nun gleich vach der Shlacht auf der Soltauer Heide, dieser Krieg durch Vermittes

lung

*) Zuy Vormünderin bekam sie die verwittwete Gräfin Margaretha zu Hoya, geborne Gräfig von Diepholz.

7x) Orat. fünebr.: in obitum Annae Margarethae, ultimae comitis Diepholtanae, babita Marpurzi, 16.30»

Annal. 5r Jahrg. 18 St.) E