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„tapfere Betragen seines Dieners, tunkte der Kayser drey „Finger in das Blut der erlegten Feinde, druckte sie dem „Ritter auf die Brust, und erlaubt? ihm neben einem „freudigen Löwen, die drey eingedruckten Blutstropfen „im Schilde, als Wappen zu fähren. Zugleich erhob er „den Sieger zum Grafen, und schenkte ihm diese Strecke „Landes zum erblichen Eigenthum, welches der Held „dann auc<h mit Dankbarkeit annahm 3 dessen Nachkom! ;,men hiernach Grafen und edle Herren von Diepholz „hießen*).
Der erste Sikßz dieser Grafen war in Cornau**), dem ältesten Fle>en der Grafschaft) bis sie hernach da ein Schloß erbaueten, wo jeßt das Fle&en Diepholz liegt, und dorthin ihren Sit veränderten. Nach Ja. Schiphoverus hingegen, stanimen die Grafen von Diep holz von den Sriesen ab-- welches wegen der Lage des Landes und der Verwandtschaft der Herzöge von Olden burg mit den Grafen von Hoya und Diepholz nicht ganz unwahrscheinlich ist. Jener sagt nemlich in seinem Chronic. Archicomitum Oldenburgensium,„er habe „in avthentischen Schriften gefunden, daß die Barones „de Depholde nebst den Grofen von Holstein Olden: „burg, 40yg und Brofhusen von den edlen Sriesen „abstammen, welche aus alten vornehmen Römergeschled) „ten entsprossen, ungefehr um die Zeit des bekannten
;„Attila,
*) Den historischen3Werth dieser Erzählung lasse ich da hingestellet seyn; welche schwerlich strenge Kris tik verträgt, und gebe sie nur ider Vollständigkeit wegen.
**) S.[Annal. 4r Jahrg. 28 St. DS. 250,1253.
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