Jahrgang 
1 (1791)
Seite
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' nahme schon öfters das Projekt einer neuen Eindeichung aufs Tapet, gebracht.

Bereits Anno 1692. verordnete die schwedische große Commission die Eindeichung dieses Aussendeichs zum Be: sten der Krone, und im Jahre 1718. nach den erlittes nen hohen Flutzen vom 25sten Dec. 1717. und 25sten Sehr. 1718. als die Neufelder Deiche so sehr ruinirt waren, daß in diesem Districte 143 Menschen, so wie fast alles" Vieh, ihr Leben, verloren hatten, auch der Schade, nach dem Bericht des Oberamtmann Voigt zu ordholz, über 80000. Rthlr. geschäßt, die Reparas tionsfkosten des Neufelder Deiches aber auf 24000 Rthlr. angeschlagen wurden, seßten die Hauptinteressenten des Neuenfeldes, nemlich 1) das Kloster Lteuenwalde per mandatarium Landrath von der Lieth, 2) der Obers amtmann Voigt, 3) die Drostin von Langen, 4) der Voigt Roch und mehrere andere der angesehensten Einwohner des Neuenfeldes alles in Bewegung, daß statt der kostbaren Reparation eine neue weit vortheils haftere Eindeichung vorgenommen werden möge, deren mehrere Kosten sie nur zu 8000 Rthlr.. bere<hneten, wos für circa 500 Ju>E mehr im Deichband gezogen werden sollten. Die Projecte dazu waren auch schon höhern Orts genehmiget, des Königes Majestät hatten dazu einen zinsfreyen Vorschuß von:x0000 Rthlr. bewilliget, und es sollte zur Ausführung geschritten werden, als durc< Widerspruch einiger geringen Interessenten, und gewisse andere Incidentpuncte die ganze Sache wieder ins Ste>en gerieth.

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