Jahrgang 
1 (1791)
Seite
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4"TEI volles Licht geseßt und für allen fernern Irrungen gest! <hert ift.

Die Veranlassung zu diesen Streitigkeiten ertheilte das im Jahr 1771. geschöhene Verboth des Branteweins brennens, und die dadurch der Licentcasse entzogene bes trächtliche Einnahme des Blasenzinses. Dieses bewog den engern Ausschuß, bey königlicher Regierung auf die Vergünstigung anzutragen, das zum Branteweinbrens nen benöthigte Getreide" durc< einheimische Kausfieute' auswärts auf landschaftlichen Credit aufkaufen. zu lassen 3 und es fiel nicht schwer, die hiezu erforderte Einwilligung königlicher Regierüüg zu erlängen, weil es anfangs den Anschein hatte, daß bey diesem Negotio für die lands schaftlichen Cassen nichts zu besorgen seyn würde.

Es ward also mit 4 Kaufleuten auf den Ankauf von 20000 Malter Namens der calenbergischen Landschaft von dem engern Ausschuß contrahirt, und als dieselben deni zten Novetnb. anzeigeten, daß sie 13500 Malter bereits angekauft hätten, so ward der weitere Ankauf von dem Schakcollegio zwar sistiret; jedoch 8 Tage nähe her, von eben demselben Collegio mit dem Kaufmont Ritz, ohne vorher gesuchte Genehmigung det Regierung ein anderweitiger. Contract geschlossen, in dessen Gefo!z3 annoc< 600 Last Weiten in die landschaftlichen Maga zine geliefert wurden, und wofür baare Bezahlung zu leisten, das Schakcollegium Namens der Landschaft

versprach. Es

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