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halten. Sehr ſelten findet man ihn auch in den Thälern, deren Ge⸗ hänge aus Primitivgeſtein beſtehen, aus Anthracitſandſtein oder dichtem Kalkſtein. Beſonders häufig hingegen in den Theilen des Arcthales, die in den ſchiefrigen Kalk des oberen und unteren Leias eingeſchnitten ſind, und in die Gyps⸗ und Dolomitmaſſen, die dort an vielen Stellen auftreten.
Zwei Dörfer des bas Valais haben, wie Hr. Dr. Grange be⸗ merkt, den Vorzug, vollkommen intact zu ſein, Saillon und Leyteron, beide auf Gneis.— Wenn man über den St.⸗Bernhard von Martigny nach Aoſta geht, ſo paſſirt man bis Orieres den Leias, und man findet den Kropf in all den Räumen, die vom meta⸗ morphen Leiasſchiefer mit häufigen Salzausblühungen gebildet wor⸗ den. Er verſchwindet, ſobald man das Thal von Entremont betritt, das von Orieres nach dem Bernhardhoſpiz führt und in kryſtallini⸗ ſchen Schiefer eingeſchnitten iſt. Am Hoſpiz ſelbſt tritt wieder die erſtgenannte Formation auf, abermals vom Kropf begleitet.
Herr Grange fand ihn ganz einheimiſch in den Ebenen der Lorraine, auf Leias, buntem Keuper⸗Mergel, Muſchelkalk und bun⸗ tem Sandſtein.
Unter dem Hügel⸗ und Flachland fand er noch beſonders die Salz und Magneſium enthaltenden Gebiete der Trias und des Zechſteins unter dieſem Uebel leidend. In Württemberg und im ſüdlichen Deutſchland, im Dolomit, der das nördliche England von Hottingham bis Pyremouth durchſchneidet, und in den Ebenen, die von den öſtlichen Ardennen ſich weſtlich nach dem Norden Frankreichs wenden. In dieſer letztern Gegend, dem Departement der Aisne, kommen die Quellen aus Kreide. Hr. Dr. Grange fand bei ihrer Analyſe Talkerdeſalz darin. Er beobachtete ferner, daß der Kropf gewöhnlich da auftritt, wo der felſige und an Ort und Stelle um⸗ gewandelte Boden dem Waſſer Elemente darbietet, die chemiſch reagiren und ihm gewiſſe Salze zuführen. Im Allgemeinen ſcheint die Krank⸗ heit auf Gyps und Dolomit ihr Maximum zu erreichen. In dieſen Gegenden gibt es zahlreiche Quellen, die bei Luftzufluß kohlenſauern Kalk niederſchlagen und eine immer wachſende Tuffmaſſe erzeugen. Mehre dieſer Quellen ſind ausdrücklich vom Volk als ſolche bezeichnet, die den Kropf veranlaſſen.— In Württemberg, Maurienne ꝛc. nennt man ſie Kropfquellen und benutzte ſie, um durch ihre Wirkung ſich zum Militärdienſt unbrauchbar zu machen, ſchon lange vorher, ehe man gebrannten Schwamm als Heilmittel gegen den Kropf kannte.
Ein ausgezeichneter engliſcher Militärwundarzt hat aus dem Thal von Schore im Himalaja merkwürdige Berichte über analoge Erſcheinungen geliefert. Die verſchiedenen indiſchen Kaſten ſind vor⸗ ſchriftmäßig an den Gebrauch beſtimmter Quellen gebunden.
Um die ſchädlichen Beſtandtheile der Kropfquellen zu finden, hat Herr Dr. Grange zahlreiche und genaue Analyſen gemacht und viele
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