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ſchen zu influiren, und zwar durch gewiſſe Beſtandtheile, welche die Pflanzen in ſich aufnehmen und welche ſpäter von den Menſchen mit genoſſen werden; durch die Zerſetzungsproceſſe der Geſteine und des aus ihnen gebildeten Erdbodens, wobei ſich kleine Quantitäten gewiſſer Gasarten entwickeln; durch Gasarten, welche in Folge vul⸗ kaniſcher Proceſſe hier und da dem Erdinnern entſtrömen; durch die ungleiche Wärmeleitungsfähigkeit und Hygroſkopie der Geſteine; ſo⸗ wie endlich indirect auch durch die beſonderen Formen, unter denen die Felsarten an die Oberfläche treten, oder durch die beſonderen Materialien, welche ſie der weiteren Benutzung oder Bearbeitung dar⸗ bieten. In letzterer Beziehung brauche ich nur zu erinnern an die Natur der Baumaterialien und foffilen Brennſtoffe, an die verſchieden⸗ artigen Erzlagerſtätten und die bei ihrer Verhüttung erzeugten Gasarten.
Sehr wichtig iſt auch die beſondere Beſchaffenheit des örtlich benutzten Kochſalzes. Will man doch bemerkt haben, daß der mit dem Kretinismus ſo häufig verbundene Kropf ſich unter übrigens gleichen Verhältniſſen in den Gegenden weit ſeltener zeige, in welchen man(jodhaltiges) Seeſalz benutzt, als in denen, wo Salz von gewöhnlichen Salinen in den Haushaltungen verwendet wird. Ge⸗ rade dieſe Krankheiten ſind ganz vorzugsweiſe localer Natur und des⸗ halb für unſere Unterſuchung von beſonderem Intereſſe. Deshalb möge hier zunächſt ein Auszug von Dem folgen, was kürzlich Dr. Grange daruber ſagte(Gomptes rendus T. 32. 611).
Es iſt bekannt, daß der Kretinismus und der Kropf, der ihn gewöhnlich begleitet, gewiſſen Gegenden eigenthümlich iſt,— Fremde, die ſolche Oertlichkeiten beſuchen, werden oft in kurzer Zeit davon befallen, hingegen Familien, in denen der Kropf erblich iſt, verlieren ihn nach einigen Generationen, ſobald ſie nach Gegenden auswan⸗ dern, in denen der Kropf nicht einheimiſch iſt. Hr. Grange hat, zuerſt für Frankreich und einen Theil der angrenzenden Länder, na⸗ mentlich die Schweiz, Savoyen und Piemont, genaue Karten der geographiſchen Verbreitung des Kropfes und des Kretinismus ent⸗ worfen, und zu dieſem Zweck mit beſtem Erfolg die Rekrutirungs⸗ tabellen benutzt, die ſeit 30 Jahren aufs genaueſte die Reſultate der ärztlichen Rekrutenunterſuchungen angeben.
Nach dieſen Berichten hat Hr. Grange die Zahl der Kretins in Frankreich auf 50,000, die der Kröpfe auf eine halbe Million geſchätzt. Ueberdies liefern ſeine Karten den Beweis, daß die Meeresufer faſt ganz frei von dieſer Plage ſind, aber daß der Kropf, mit Ausnahme dieſer Thatſache, keiner Regel unterworfen ſcheint, ſondern in Gegenden der verſchiedenartigſten topographiſchen Con⸗ figuration einheimiſch iſt. Gewiſſe Gebirgsnationen ſind am meiſten davon heimgeſucht, doch ſind ein beſonderes Hügelterrain und ſelbſt Ebenen mit geringen Unebenheiten des Bodens ebenſo wenig davon ausgenommen.


