— 606—
heit mancher Geſteine, es dehnt ſich dieſer Einfluß auch auf den Verkehr zu Waſſer aus. Die allgemeine Richtung der Flußläufe, die Stärke ihrer Windungen, die Natur ihres Bettes, die Schnel⸗ ligkeit ihres Laufes, ihre Katarakten, Stromſchnellen und Sand⸗ bänke ſind Folgen geologiſcher Urſachen und tragen häufig in geologiſch ähnlichen Gebieten auch einen ganz ähnlichen Charakter an ſich, ſo die ſtarken Windungen aller in Thonſchiefer- und Grauwackenplateaus eingeſchnittenen Flußläufe, die Katarakten beim Uebergang über vorzugsweiſe harte Geſteinslager u. ſ. w. Ebenſo iſt die Form und Beſchaffenheit der Meeresküſten, die Tiefe des Waſſers, die Anweſenheit oder Abweſenheit von Klip⸗ pen und Riffen, weſentlich abhängig von der Natur und Stellung der Geſteine, welche die Küſte und den Meeresboden bilden. Dieſe Dinge kennt Jedermann, es kommt hier nur darauf an, ſie ins Gedächtniß zu rufen.
Einen ganz beſondern Einfluß üben die Bodenverhältniſſe auf den Verkehr und durch dieſen wieder auf die Anſiedelung in Nordamerika, da dort die Orte größtentheils erſt eine Folge der günſtigen Verkehrsbahnen ſind, an dieſen entſtehen, während um— gekehrt im alten Europa die meiſten Orte früher vorhanden waren, als man gute Straßen zu bauen verſtand, dieſe alſo ſich ſpäter ganz nach jenen richten mußten, wodurch ſie aber oft eine ſehr unbequeme Lage erhielten.
Die vervollkommnete Schiffahrt hatte die Seewege zu den kürzeſten und billigſten gemacht, aber die Vervollkommnung der Schienenwege beginnt dieſes Verhältniß wieder umzukehren. Vor 20 Jahren würde man, wenn es eine Landſtraße über den Atlantiſchen Ocean gegeben hätte, dennoch den Seeweg als ſchnel⸗ ler und billiger vorgezogen haben, könnte aber jetzt jene imagi⸗ näre Landſtraße in eine Eiſenbahn umgewandelt werden, ſo würde nach ihrer Vollendung Niemand mehr mit einem Damnfſchiff nach Amerika reiſen wollen.
6 1 berü auch al gung, Kohlen nur an Bau! . R 6 18 gefuch Mit betrach gehen riche ſch Er be dos Seite aufd ten ſhied ſtenn dem ſch ſläch auf tiker verbr nägl
kenn


