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ſondern unmittelbar von Grauwackenbildungen umgeben, aus denen er, gleichſam zwei feſte Kerne bildend, hervorragt.
2) Im nordweſtlichen Theile des Thüringer Waldes treten in unregelmäßig umgrenzten Gebieten Granit, Syenit und Quarz⸗ porphyr auf, erſtere beide ſind mit Gneis und Glimmerſchiefer ver⸗ bunden, bilden aber nicht den Kamm des Gebirges, ſondern viel⸗ mehr Depreſſionen der Abhänge in den Gegenden von Mehlis, Celle, Brotterode und Liebenſtein. Der jüngere Quarzporphyr, welcher ihnen zum Theil hier gar nicht zuzurechnen iſt, über⸗ ragt ſie.
3) Im Fichtelgebirge bilden vier große und einige kleinere Granitmaſſivs die Kerne, welche zunächſt von Gneis und Glimmer⸗ ſchiefer, dann aber von Thonſchiefer umlagert ſind.
4) Das Erzgebirge beſteht zwar vorherrſchend aus kryſtalli⸗ niſchen Schiefern, dieſe ſind aber vielfach durchſetzt von großem und kleinem Granit und Porphyrmaſſivs, und von zahlreichen Gängen dieſer Geſteine. Südlich reichen ſie in der Gegend von Karlsbad ſogar weit über die Grenzen des Erzgebirges hinaus, noch jenſeit des Egerthales ein beträchtliches Granitgebiet bildend.
5) Nördlich vom Erzgebirge zeigt ſich zunächſt ein ellipſen⸗ förmiges Granulitgebiet von etwa ſechs Meilen Länge und zwei Meilen Breite, umwallt von Gneis und Glimmerſchiefer und durchſetzt von Granit, Grünſtein und Serpertin.
Dieſes merkwürdige Gebiet bildet zwar jetzt keine Hervor⸗ ragung, welche man berechtigt wäre ein Gebirge zu nennen, den⸗ noch beſitzt es deutlich den innern Bau eines kleinen ſelbſtändi⸗ gen Gebirges von der Form des Harzes und iſt wahrſcheinlich als der letzte Ueberreſt eines ſolchen anzuſehen ¹²).
6) Die Oberlauſitz beſteht vorherrſchend aus einem großen, wenig erhabenen Granitgebiet, an welches ſich weſtlich bis an die Elbe kleinere noch flachere Gebiete von Granit, Syenit und Quarzporphyr anſchließen, aber auch von allen dieſen ragen nur die höhern Theile unbedeckt hervor.
7) Im Rieſengebirge zeigt ſich zunächſt ein großer, aus zwei miteinander verwachſenen Maſſen beſtehender Granitkern, umhüllt


