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der Steinkohlenformation, zwiſchen deren fruchtbarem und in⸗ duſtriereichem Hügellande ſie oft als bewaldete Berge hervor⸗ ragen, ohne eigentliche Gebirge zu bilden.
§. 45.
Die baſaltiſchen, trachytiſchen und phonolithiſchen Geſteine endlich treten gewöhnlich als iſolirte oder zu gebirgsähn⸗ lichen Gruppen vereinte Berge auf, die aber nie hohe und maſſive Gebirgsrücken bilden, ſondern ſtets mehr aus einer Zuſammen⸗ häufung iſolirter Kegelberge beſtehen. Ziemlich oft finden wir ſie mit Ablagerungen der Braunkohlenformation zuſammen. Sie liefern einen äußerſt fruchtbaren Boden, der nur leider häufig durch zu ſteile Abdachung dem Feldbau unzugänglich iſt. An metalliſchen Lagerſtätten findet man mit ihnen verbunden faſt nur Eiſenerze und Manganerze.
§. 46.
Die Porphyre, Grünſteine, Baſalte, Phonolithe und Tra⸗ chyte haben durch ihr felſiges und kuppiges Hervortreten ganz beſonders häufig leicht zu befeſtigende, die Gegend beherrſchende Punkte dargeboten. Auf ihnen finden wir darum ſehr oft feſte Burgen und Ruinen derſelben, und es iſt charkteriſtiſch für dieſe, daß ſie nicht an Thäler gebunden ſind, während alle andern Geſteine vorherrſchend nur in den Thalwindungen und Vorſprün⸗ gen oder an Gebirgsrändern Veranlaſſung zu ſolchen Befeſtigun⸗ gen im Kleinen darboten.
Verbreitung der maſſigen Geſteine in Deutſchland.
§. 47.
In Deutſchland nehmen die granitiſchen Geſteine beſon⸗ ders folgende Gebiete ein, gleichſam als von andern Geſteinen umlagerte, aus der Tiefe emporragende Kerne.
1) Am Harz den Brocken mit ſeinen nächſten Nachbarbergen, und die Gegend zwiſchen dem Ramberg und der Roßtrappe. Hier iſt der Granit ausnahmsweiſe nicht von kryſtalliniſchen Schiefern,


