Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1854)
Entstehung
Seite
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7. man, daß die Urſache jener wenn auch noch ſo ſchwachen Ein⸗ wirkung unter allen die conſtanteſte und urſprünglichſte iſt. Der innere Bau der feſten Erdkruſte iſt im Weſentlichen derſelbe ge⸗ blieben, ſeitdem ſie von Menſchen bewohnt wird, und ſeine wenn auch geringen Einflüſſe haben ohne Unterbrechung fortgewirkt auf das locale Leben an ſeiner Oberfläche. Die Völker haben ſich gleich Flüſſigkeiten über jenem relativ Unveränderlichen, Starren ausgebreitet, verdrängt und verſchoben; wo aber viele Genera⸗ tionen auf derſelben Scholle Land einander folgten, da iſt auch jener dauernde Einfluß in ihrem Leben und Charakter bemerkbar geworden, wie fallende Waſſertropfen zuletzt den feſteſten Stein aushöhlen. Die Völker verwachſen endlich mit ihrem Wohnplatz er wird ihr Vaterland in voller Bedeutung, und nicht blos mit ſeinen klimatiſchen und äußern formalen Zuſtänden, auch mit ſeinem tiefinnerſten Grunde wird er es. Die immer größere in⸗ dividuelle Beweglichkeit der Neuzeit mag dieſem Einfluß entgegen⸗ wirken, ganz aufheben für die große Maſſe kann ſie ihn nie. Dieſer Einfluß des innern Baues iſt, wie geſagt, mehr ein mittelbarer als ein unmittelbarer. Die Formen der Landſchaft ſind Folgen des innern Baues und localer geologiſcher Vorgänge, wie Erhebungen, Senkungen und Flutungen. Die Vegetation trägt neben dem überwiegenden des Klima einigermaßen auch den Charakter der Gebirgsarten; von den Pflanzen leben Thiere, und beide benutzt der Menſch. Der feſte Boden ſelbſt liefert Bau⸗ ſteine, formbare Erden, Metalle, Kohlen und Salze; einen feſten oder unfeſten Baugrund, große oder geringe Schwierigkeiten für Verkehrswege, viel oder wenig Quellen, gutes oder ſchlechtes Trinkwaſſer, Thermen oder mineraliſche Heilquellen; er zwingt die Flüſſe zu ſehr gleichmäßigem oder ſehr unregelmäßigem Lauf; er befördert oder hindert ihre Schiffbarkeit, erhöht oder mindert ihre Anwendbarkeit als Waſſerkraft. Er wirkt als guter oder ſchlechter Wärmeleiter, er erzeugt Exhalationen von mancherlei Dämpfen und Gasarten; er iſt durch das Alles nicht ohne Einfluß auf das phyſiſche Wohlbefinden und auf die Beſchäfti⸗ gung der Menſchen. Genug, ich glaube zeigen zu können, daß