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noch eine Zeitlang gruͤn auf den jungen Pflanzen haͤngen bleibt. Wo moͤglich pflanzt man mit Ballen, um das Auffrieren der Pflanzen und Umſchweifen derſelben, durch Waſſer zu verhuͤ⸗ ten, auch weil ſich die Erde zwiſchen den Wurzeln ſchwer weg⸗ nehmen laͤßt, ohne ſie zu beſchaͤdigen. Iſt der Boden ſehr feucht, ſo werden die Pflanzloͤcher erſt geſtochen, wenn der Stamm eingeſetzt werden ſoll. Iſt er ſehr naß, ſo pflanzt man die Erle oben auf, indem man nur den obern Raſenfilz ſo weit wegkratzt, daß der Boden wund wird, und dann die Erle mit einem Erdhuͤgel, von etwa zwei Fuß Durchmeſſer, ſo anhaͤufelt, daß ſie darin eben ſo zu ſtehen koͤmmt, wie ſie im gewoͤhnlichen Pflanzloche ſtehen wuͤrde. Sie ertraͤgt uͤbri⸗ gens ein ziemlich tiefes Einſetzen. Iſt der Boden ſehr locker, und zum Auffrieren geneigt, ſo wird der Stamm mit abge⸗ ſtochnem Raſen ſo umgeben, daß dieſer bewurzeln, und die Pflanze feſthalten kann. Demungeachtet muß jedesmal im Fruͤhjahre, ſobald das abfallende Waſſer es nur irgend erlaubt, die Pflanzung nachgeſehen werden, um die umgebogenen und aufgeſchwemmten, wieder neu anzutreten. Sehr lange, ſchlank aufgeſchoſſene Erlen, muͤſſen entweder gertenartig ausgeſchnit⸗ ten werden, oder wenn auch dies noch nicht genuͤgt, um ſie gegen das Umbiegen zu ſchuͤtzen, ſtutzt man ſie lieber bei etwa 4 Fuß Hoͤhe ein, was dieſe Holzgattung recht gut ertraͤgt. Niemals darf die junge Pflanze ganz vom Waſſer bedeckt wer⸗ den, und ganz kleine Staͤmme ſind deshalb gewoͤhnlich unbe⸗ nutzbar. Die Pflanzung iſt im humoſen Bruchboden als das einzige ſichere Mittel anzuſehen, um ihn in Beſtand zu brin— gen, und bei ihrem ſichern Gedeihen der Saat unbedingt vor⸗ zuziehen.
Es iſt nicht leicht, die Aspe durch Pflanzung gut fort⸗ zubringen, wenn man ſich nicht gute Pflanzſtaͤmme dazu er— zieht. Die in großer Menge vorhandene Wurzelbrut iſt ganz untauglich, ſobald ſie von flachliegenden ſtarken Wurzeln her⸗ ruͤhrt, oder dieſe ſchon im Innern faul ſind. Schwache, ge⸗


