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gehobene Pflanzheiſter, ſicher an, nur wird ihre Pflanzung koſtbarer, als die der kleinen Pflanzen. Wo man mit dieſen letztern cultiviren will, iſt es noͤthig, ſie ſo zu behandeln, daß ſie zeitig an freien Stand gewoͤhnt werden. Man haut dann in ſehr geſchuͤtzter Lage Flecke von einem halben bis dreiviertel Morgen, welche hinreichend mit jungen Pflanzen beſtanden ſind, zeitig licht, ſo daß mit 4 bis 5 Jahren das ganze ſie uͤberſchirmende Oberholz weggenommen iſt, und ſie nur noch den Seitenſchutz vom umherſtehenden Holze genießen. Mit 6 und 7 Jahren laſſen ſie ſich dann ſehr gut verpflanzen.
Beſſer noch koͤmmt man zum Zwecke, wenn man auf kleinen Waldbloͤßen im hohen Holze, am zweckmaͤßigſten auf alten 3 bis 4 Ruthen breiten Geſtellen oder Schneißen, Pflanz⸗ kaͤmpe anlegt. Dieſe werden umgegraben, die Bucheln in Ril⸗ len gelegt, und die aufgegangenen Pflanzen ſo behandelt, wie oben bei der Buchenſaat gelehrt iſt. Mit zwei Jahren nimmt man die etwa uͤberhaͤngenden Aeſte der umſtehenden Baͤume weg, mit 3 bis 4 Jahren holzt man die Raͤnder auf 2 bis 3 Ru⸗ then Breite entweder ganz ab, oder ſtellt ſie doch wenigſtens licht, wo man dann mit 5 bis 6 Jahren ſehr ſchoͤne Pflanz⸗ buchen, die einen freien Stand ertragen, erhaͤlt.— Pflanzen aus ganz freien Saaten, laſſen ſich noch fruͤher verſetzen.
Die Ballenpflanzung iſt fuͤr die Buche immer die beſte. Wird ſie zu koſtbar, ſo muß man ihr wenigſtens die zwiſchen den Wurzeln befindliche Erde laſſen, weil es nicht moͤglich iſt, vorzuͤglich bei thonigem Boden, ſie ohne Beſchaͤdigung der⸗ ſelben wegzunehmen, auch ſehr ſchwer dies Wurzelgewirr was gute Pflanzen haben, wieder uͤberall dicht bei der Einpflan⸗ zung mit Erde zu umgeben.
Die Buche geſtattet das maͤßig tiefe Einpflanzen, und ertraͤgt das Behuͤgeln der ſtaͤrkern Staͤmme ſehr gut. Eben ſo erſetzt ſie das Einſtutzen bei 4 bis 5 Fuß Hoͤhe, und erſetzt den weggenommenen Wipfel bald vollkommen wieder, ſo daß


