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die Eicheln ſo weit auseinander einlegt, daß die Staͤmme von der verlangten Groͤße noch hinreichenden Raum neben einan— der haben, und dann im zweiten oder dritten Jahre mit einem ſcharfen duͤnnen Spaten die Pfahlwurzel in einer Tiefe von 4 bis 5 Zoll durchſticht, ohne die Pflanze dabei weiter zu ſtoͤ⸗ ren, nachher aber den Boden wieder feſttritt. Man erreicht dadurch den Zweck, die zu tief gehende Wurzel wegzunehmen, und den Stamm ſtatt deſſen zu zwingen, mehr flachſtreichende Seitenwurzeln zu entwickeln, eben ſo gut und mit weit weni⸗ gerem Koſten⸗ und Zeitaufwand.
Die Buchenpflanzung.
Eine der haͤufigſten Urſachen, weshalb ſo viel Buchen⸗ pflanzungen mißlingen, iſt, weil man keine an freien Stand gewoͤhnte taugliche Pflanzen hat. Eine in der Beſchattung ſte— hende Buche laͤßt ſich ſo wenig in das Freie verpflanzen, als ſie, wieder in den Schatten gepflanzt, gedeihet. Will man die⸗ ſelbe aus den Samenſchlaͤgen benutzen, ſo kann man nur ſolche Pflanzen gebrauchen, die ſchon mehrere Jahre ganz frei ge⸗ ſtanden haben, und muß ſo viel als moͤglich vermeiden, die im ganz dichten Schluſſe ſtehenden Staͤmme zu nehmen, ſondern mehr die im raͤumlichen Stande ſtaͤmmig erwachſenen. Wo dieſe Bedingungen erfuͤllt werden, gedeihen die jungen 4 bis 5 Jahr alten Pflanzen beſſer als die aͤltern; da jedoch bei dem erſt ſpaͤt erfolgenden Abtriebe der Buchenſchlaͤge es gewoͤhnlich an jungen freigeſtellten Pflanzen fehlt, ſo iſt man haͤufig genoͤthigt ſtarke Staͤmme, bis I und 1 ½ Zoll dick zu waͤhlen. Dies iſt auch deshalb oft noͤthig, weil die Buchenpflanzungen gewoͤhn⸗ lich mehr Nachbeſſerungen zwiſchen ſchon groͤßern Pflanzen⸗ horſten zum Zwecke haben, als neue große Anlagen. Die Buche laͤßt ſich auch, indem ſie viele kleine Wurzeln dicht um den Stamm herum hat, noch ſpaͤt mit großer Sicherheit ohne alle weitere Vorbereitung verpflanzen, und bei gehoͤriger Sorgfalt gehen ſelbſt 9 bis 12 Fuß hohe, aus den Samenſchlaͤgen aus⸗


