Teil eines Werkes 
Abth. 2 : Holzkenntniß und Holzerziehung (1829) Das forstliche Verhalten der deutschen Waldbäume und ihre Erziehung / von W. Pfeil
Entstehung
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logie, die Lehre von der Beſchaffenheit der Erde uͤberhaupt, Erdlehre, Geognoſie, d. i. Gebirgskunde, Mineralogie, Kennt⸗ niß der Beſchaffenheit der Geſteine, Geſteinkunde, Oryctogno⸗ ſie, Geſtein⸗Erkennungskunde, und Petrefaktenkunde, Kennt⸗ niß der Verſteinerungen.

Fuͤr uns kann die Bodenkunde nur ſich auf die Kenntniß des Bodens hinſichts ſeiner Vegetationskraft be⸗ ſchraͤnken. Da dieſe jedoch von ſeinen Beſtandtheilen abhaͤngt, und dieſe ſich aus der Art und Weiſe ſeiner Entſtehung er⸗ geben, ſo koͤnnen wir die letztere nicht unbeachtet laſſen.

Der urſpruͤnglich ſtarre Fels wurde im Laufe vieler Jahr⸗ tauſende zerſtoͤrt, wie es noch jetzt fortdauernd vor unſern Au⸗ gen ſtatt findet, indem die Verbindung ſeiner Beſtandtheile aufgeloͤſet wurde. Er zertheilte ſich theils in Koͤrner, indem das Bindungsmittel derſelben zerſtoͤrt wurde, was den Sand⸗ boden gab, theils ſchieden ſich die Beſtandtheile, aus denen er zuſammengeſetzt war, und gingen neue Verbindungen ein, vermiſchte ſich auch mit den Ruͤckſtaͤnden und Aufloͤſungen organiſcher Koͤrper. So entſtand die obere Erddecke, welche wir Boden nennen, und die demnach keine andern minerali⸗ ſchen Beſtandtheile haben kannals die Geſteine ſelbſt, aus denen er entſtand. Die Zerſtoͤrung derſelben geſchiehet jedoch, zwar verſchieden, je nachdem der Widerſtand iſt, den die Ge⸗ ſteine den zerſtoͤrenden Kraͤften entgegenſetzen, immer ſo lang⸗ ſam, daß nur da, wo die zerſtoͤrten Felstheile mechaniſch durch das Waſſer zuſammengehaͤuft werden koͤnnen, der Boden tief liegen kann.

Der in groͤßter Menge ſich vorfindende Beſtandtheil des Bodens iſt der Sand, d. i. Koͤrner von Kieſelerde, gelb gefaͤrbt durch Eiſenoxyd, ſchwarz von Kohle und Magneteiſen, glaͤn zend von Glimmer u. ſ. w., von der Staubform bis zur Groͤße einer Erbſe, da er groͤßer, bis zur Wallnuß, den Na⸗ men Kies erhaͤlt, wo dann die groͤßern BrockenTruͤmmer, Rollſteine, eintreten. Der Sand muß vorherrſchend ſein, weil