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aus dieſer Wahrnehmung keine Regel fuͤr den praktiſchen Forſt⸗ haushalt entnehmen.
Es werden wenige Gegenden ſein, welche nicht ihr oͤrtli⸗ ches Klima haͤtten. Warm, kalt, feucht, trocken, ſtuͤrmiſch, beſtaͤndig, veraͤnderlich, ſind die Worte, mit denen man es gewoͤhnlich bezeichnet, in ſo fern es in Beziehung zur Vege⸗ tation beachtet werden muß. Sie beduͤrfen keiner Erklaͤrung. Wohl) aber muß der Forſtwirth darauf bedacht ſein, nicht Holzgattungen unter klimatiſchen Verhaͤltniſſen ziehen zu wol⸗ len, die deren Gedeihen nicht zuſagen. So weit etwas in dieſer Hinſicht mit Sicherheit, oder auch nur mit einiger Wahr⸗ ſcheinlichkeit bekannt iſt, ſoll es bei jeder einzelnen Holzgat⸗ tung angefuͤhrt werden.
2) Der Boden.
Die Oberflaͤche der Erde, in ſo fern ſie zur Hervorbrin⸗ gung von Gewaͤchſen geſchickt iſt, nennen wir Boden.
Sie beſtehet aus unveraͤnderlichen Beſtandtheilen, welche das Product der Zerſtoͤrung der Geſteine und Mineralien ſind,
aus veraͤnderlichen, entſtanden aus der Zerſetzung organiſcher Weſen(Humus, unter ſehr verſchiedenartigem Vorkommen).
Ob die Erde bei ihrer Entſtehung eine von einem andern Weltkoͤrper abgeſprengte, geſchmolzene Schlacke war, nach der Idee der Vulcaniſten, oder ob ſie ein Niederſchlag fluͤſſiger Theile, zuſammengepreßt durch ihren Umſchwung und deſſen Druck nach der Hypotheſe der Neptuniſten iſt, aͤndert in der mit ziemlicher Gewißheit ermittelten Thatſache nichts, daß ſie vor, freilich gar nicht zu berechnenden Jahren, ein ſtarrer Fels war.
Die Erde, welche wir bewohnen, die uns ernaͤhrt, naͤher kennen zu lernen, haben wir zu viele Aufforderungen, als daß ſich nicht viele Forſcher damit haͤtten beſchaͤftigen ſollen. Die Richtung welche ihre Forſchungen nahmen, wird durch mehrere Worte bezeichnet: Geogonie, d. i. Erd⸗Entſtehungslehre, Geo⸗


