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bei dem ſtufenweiſen Aufſteigen in den Bergen bemerkt, daß ſie ſchon bei 10 Meilen alle die Eigenſchaften verloren hat, welche die Exiſtenz eines organiſchen Weſens in ihr moͤglich machen. Ueber 27 Meilen Hoͤhe ſcheint ſie ſich uͤberhaupt nicht zu erſtrecken.
Die Atmosphaͤre iſt eine zuſammengeſetzte Fluͤſſigkeit, theils aus waͤgbaren Stoffen, Stickſtoff⸗, Sauerſtoffgas, Kohlen⸗ ſaͤure und Waſſerdaͤmpfe, theils aus nicht waͤgbaren, Licht, Waͤrme, Eleetrieitaͤt u. ſ. w. beſtehend.
Von ihren Eigenſchaften ſind vorzuͤglich wichtig:
a. Waͤrme,
b. Elaſticitaͤt, c. Feuchtigkeit, d. Bewegung, e. Electricitaͤt.
Sie aͤndern ſich mit der verſchiedenen geographiſchen Lage, wie das Folgende ergeben wird.
Wichtiger noch fuͤr den Forſtmann iſt das phyſiſche Klima. Es wird bedingt:
A. durch Erhebung des Bodens(die Berge). B. Form, Lage und Bedeckung des Bodens.
Eine betraͤchtliche Erhebung des Bodens uͤber den Mee⸗ resſpiegel bewirkt ein kaltes Klima, weil auf die Luft in be⸗ traͤchtlicher Hoͤhe, nicht mehr die von der erwaͤrmten Erde aus⸗ ſtroͤmende Waͤrme wirken kann. Auch verliert der Dunſtkreis in gewiſſer Hoͤhe die Eigenſchaft die Sonnenſtrahlen zu re⸗ flectiren, und kann deshalb ſchon aus ihnen keine Waͤrme mehr entwickeln. Bei 15,000 Fuß Erhebung uͤber den Meeresſpie⸗ gel hoͤrt unter unſerer geographiſchen Lage ſchon alle Waͤrme auf; bei 200,000 Fuß wuͤrde wahrſcheinlich eine dichte Fin⸗ ſterniß ſein, weil alle Sonnenſtrahlen verſchluckt werden, wie man aus Berechnungen nachgewieſen hat, die auf Wahrneh⸗ mungen uͤber die Abnahme des Lichtes in gewiſſer Hoͤhe er⸗ folgt, beruhen.


