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zwiſchen dem 23ſten bis 40ſten Grade der oͤſtlichen Laͤnge, und 45ſten bis beinahe 56ſten Grade der noͤrdlichen Breite, was eine Entfernung der ſuͤdlichſten Punkte von den noͤrdlichen, der oͤſt⸗ lichen von den weſtlichen, von etwa 150 bis 160 Mei⸗ len betraͤgt.
Dieſe verſchiedene geographiſche Lage iſt nicht hinreichend, um zu bewirken, daß die Deutſchland eigenthuͤmlichen Wald⸗ baͤume nicht noch uͤberall, in ſo fern es das phyſikaliſche Klima nicht hindert, gezogen werden koͤnnten, ſie zeigt aber ſchon einen beachtungswerthen Einfluß auf den Wuchs des Holzes, ſo wie ſelbſt auf die Maßregeln zu ſeiner Erziehung. Bemerkenswerther iſt ſie noch in Bezug auf die Holzgattun⸗ gen, die mehr dem Suͤden oder Norden angehoͤren, die noch an den Grenzen Deutſchlands ſich zeigen, ohne daſelbſt eigent⸗ lich heimiſch zu ſein. Der aͤchte Kaſtanienbaum iſt auf den waͤrmſten Punkten noch als Waldbaum zu erziehen; unmoͤg⸗ lich wuͤrde es in den noͤrdlichen und oͤſtlichen Gegenden ſein. In dieſen iſt die Weißerle noch ganz zu Hauſe, die im Suͤ⸗ den in warmer Lage nicht mehr gefunden wird.
Der mittlere Temperaturgrad iſt aber auch im ſuͤdlichen Deutſchland ſchon gegen 3 Grad Reaumur hoͤher als in Oſt⸗ preußen, in dieſer Provinz die groͤßte durchſchnittliche Kaͤlte 9 bis 10 Grad geringer als hier, die mittlere Temperatur im Monat Maͤrz iſt in Trier noch 3 bis 4 Gr. Waͤrme, in Oſt⸗ preußen 3 bis 4 Gr. Kaͤlte.— Was hinſichts des Wein⸗ und Obſtbaues jedem Menſchen bekannt iſt, ſollte hinſichts der Holzerziehung nicht unbeachtet bleiben.
Der Unterſchied, den das phyſikaliſche Klima in der Ve⸗ getation bewirkt, iſt in die Augen fallender, weil er in einer und derſelben Gegend, vorzuͤglich in den Bergen bemerkt wird, und darum einem und demſelben Beobachter ſich darbiethet.
Unter Atmosphaͤre verſtehen wir die Beſchaffenheit des Luftkreiſes, welcher die Erde umgiebt. Die Hoͤhe deſſelben iſt unbekannt, doch hat man aus den Veraͤnderungen, die man


