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Der Rechenstab aus dem Mechanisch-Mathematischen Institut von Dennert & Pape / Dennert & Pape, Altona, Friedensstraße
Entstehung
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Fig. 34 2 65 1 2/ 3045 6 4 f 1 A 0 0. 20 Ae logsin Jndααν ogsi2d Man bildet also durch eine Stellung des Schiebers 60. sin. 10 log 60 log sin. 20+ log sin. 10= log

und liest das Resultat über dem Strich, welcher 10°bezeichnet. Stellenzahl von b= n, dann hat das Resultat

n Stellen, wenn es in dieselbe Scala fällt,

n+ 1, wenn es in die folgende Scala fällt,

n 1, wenn es in die vorhergehende Scala fällt. Ist gegeben: 1 Seite 5= 50, eine zweite Seite a= 30, und der Winkel«= 10⁰, . 00.. gesucht 2 5, so hat man sin.= in.50= sin.(150 50). Man bringt den Theilstrich,

welcher 10° auf der Sinusscala zeigt, unter die Zahl 30 der oberen 2ten Linealscala und liest unter 50 derselben Linealscala auf dem Schieber direct ab 8= 16⁰ 50

Fig. 35. u 5 70/130 2 5 1 d 25 1 1 1 755 185505 Fmn5

logr ν³⁶ 3 hgen. 10⁰. 509 Man bildet also

log(sin. 10°) log 30+ log 50= log(En. 10- 3 50)= 1og(sin. 16° 50).

j 0 Dagegen würde man bei Ermittelung von din 10. 5 oder n n.50

30 i 0 vorhergehenden Scala zu nehmen haben, also in diesem Falle finden vn. 10=. 5 sin.(1° 39,50).

den Factor 5 in der

Wenn endlich die beiden gegebenen Längen um mehr als eine Stelle auseinander liegen, so kann man den Winkel nicht mehr direct ablesen, sondern ermittelt den Zahlenwerth, indem man mit dem Läufer die Lage des einen Schieberindex festhält, den Schieber selbst ganz herauszieht und umsteckt, so dass der entsprechende Index wieder dieselbe Stelle einnimmt und nun erst mit

j 0 5 dem letzten Factor multiplicirt, z. B. ein. 130 95 0,00289

sin. 10 0,5 00289 300 ohed

u. s. f. Wie man in diesem Falle den(sehr kleinen) Winkel findet s. u. unter 10.