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Anleitung zum Getreidebau auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage / von Anton Nowacki
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hervorgehoben zu werden, daß nach A. St. Hilaire die Maisſorte, welche unter dem Namen Spelzmais bekannt geworden iſt, in den Wäldern von Paraguay wild wachſen ſoll. Daß dieſe eigentümliche Sorte, bei welcher jedes Korn in zwei Häuten ſteckt(Fig. 160.) in Paraguay vorkommt, wird von Renger beſtätigt; aber er führt an, daß ſie von den Indianern kultiviert wird. Trotzdem iſt es wahrſcheinlich,

Fig. 161. Verſchiedene Formen und Größen von Maiskörnern, a von der Keimſeite, b von der andern Seite.

daß dieſe Form die wilde Stammform iſt, oder wie Körnicke ſich ſehr fein ausdrückt,der urſprünglich wilden am nächſten ſteht.

Der Mais iſt in eine große Zahl von Varietäten und Sorten auseinandergegangen, die nach der Form, Farbe und Größe der Körner unterſchieden worden. Die Form- und Größenunterſchiede ſind zum Teil aus den obenſtehenden Figuren 161 zu erſehen. Über die Farbe be⸗