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wenn die Käfer ſchlaftrunken an den Bäumen hängen. Das Töten geſchieht in heißem Waſſer. Verwendung der Käfer als Hühner⸗, Enten⸗ und Schweinefutter, oder als Dünger.
5. Der Drahtwurm.— Der gemeinſte von den auf den Ackern vor⸗ kommenden Drahtwürmern iſt die Larve des Saatſchnellkäfers(Agriotes segetis). Wie ſein Name ſchon beſagt, wird er beſonders den Getreide⸗ ſaaten verderblich, doch verſchont er auch die unterirdiſchen Wurzel⸗ und Stengelteile der übrigen Kulturpflanzen nicht. In manchen Gegenden hat er die halbe Ernte vernichtet. Die künſtlichen Gegenmittel, die man empfohlen, ſind meiſt nicht durchführbar oder nicht wirkſam. Das ſicherſte Mittel iſt auch hier wieder Schonung der natürlichen Feinde, von denen die Maulwürfe und Spitzmäuſe den Drahtwurm in der Erde aufzufinden wiſſen, während ihn die inſektenfreſſenden Vögel— wie
Fig. 124. Der Drahtwurm, Agriotes segetis.— 1 Larve vergrößert, daneben Leibesende von unten.— 2 Käfer.— 3 Kopf von unten ſehr vergrößert.
zierlich und nett thut dies z. B. die blaue Bachſtelze— hinter dem Pfluge wegpicken.
6. Die Erdraupen.— Der von Taſchenberg eingeführte Name „Erdraupen“ bezieht ſich auf den Larvenzuſtand verſchiedener Acker⸗ eulen, von denen die Winterſaateule(Agrotis segetum) die häufigſte und gefährlichſte iſt. Der Landwirt bezeichnet ſie als„graue Made“.
Aus der Lebensweiſe dieſes Schmetterlings iſt bemerkenswert, daß die Raupe die Wurzeln nicht beſchädigt, vielmehr des Nachts aus ihrem Verſtecke hervorkriecht, um mit derſelben Gier, wie andere Raupen, die Keime und die zarten Herzblätter der Pflanzen abzufreſſen und dadurch die jungen Saaten zu verwüſten.
Hieraus ergibt ſich folgendes Mittel zur Vertilgung des Ungeziefers. Man umzieht die Stellen, wo die Erdraupen ſich durch ihren Fraß bemerklich machen, mit einer ſteilwandigen, ſauber ausgeſchaufelten


