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Darſtellung der Löſungen der Reagentien. 177
Man erhitzt ſodann zum gelinden Sieden und erhält eine Zeit lang darin. Die Flüſſigkeit wird hierbei in dem Maße, als die freie Kohlenſäure entweicht, wieder blau. Man läßt weiter Säure zufließen, bis auch nach dem Kochen die Wlüſſnlelt deutlich gelb bezw. gelbrot bleibt, und läßß alsdann aus der Laugenbürette ſoviel Natron⸗ lauge vorſichtig zutropfen, bis die Flüſſigkeit eben hellrot bezw. blau erſcheint. Nach einigen Minuten lieſt man den Flüſſigkeitsſtand in beiden Büretten ab, berechnet aus der verbrauchten Lauge nach dem oben gefundenen Verhältniſſe die überſchüſſig zugeſetzte Säure, zieht dieſe von der im ganzen verbrauchten Menge Säure ab und erhält ſo die Menge, welche zur Sättigung der abgewogenen Menge des kohlenſauren Natriums gedient hat, und damit auch den genauen Ge⸗ halt der darin enthaltenen Säure, denn 1 Aaquivalent kohlenſaures Natrium oder 53,04 g desſelben entſprechen 1 Aquivalent Säure, alſo 40 g Schwefelſäure oder 36,46 g Salzſäure ꝛc. Beiſpiel: Angenommen, es ſei gefunden, daß 20 ccm der Säure = 19,5 ccm Natronlauge entſprechen; zu 1,2 g kohlenſaurem Natrium ſeien verbraucht 22 ccm Säure und zum Zurücktitrieren der über⸗ ſchüſſig zugeſetzten Säure 1,2 ccm Natronlauge; da 20,0 ccm Säure = 19,5 ccm Natronlauge ſind, ſo entſprechen 1,2 ccm Lauge= 1,23 ccm Säure. Zur Sättigung des kohlenſauren Natriums ſind ſomit verbraucht 22— 1,23= 20,77 cem. Dieſe enthalten alſo die dem 1,2 g verwendeten kohlenſauren Natrium äquivalente Menge Schwefelſäure oder Salzſäure ꝛc., welche bei erſterer, berechnet aus dem Anſatze: 53,04:40= 1,2: X
zu 0,90497 g Schwefelſäure ſich ergiebt; bei letzterer, aus dem Anſatze: 53,04: 36,46= 1,2: X
0,80647 g Salzſäure.
Da dieſe Mengen in 20,77 cem enthalten ſind, ſo ergiebt ſich für 1000 cem ein Gehalt von 43,5715 g Schwefelſäure oder 38,8286 g Salzſäure.
Man verfährt mit der zweiten Portion von kohlenſaurem Natrium genau in derſelben Weiſe und vergleicht, ob beide Beſtimmungen das⸗ ſelbe oder faſt dasſelbe Reſultat ergeben, was am anſchaulichſten da⸗ durch hervortritt, daß man beide Reſultate auf 1 g kohlenſaures Natron umrechnet.
Differiert der Säuregehalt aus den beiden Beſtimmungen nicht mehr als um 0,1 g auf 1000 cem berechnet, ſo wird das Mittel aus beiden Beſtimmungen als richtig angenommen. Iſt die Differenz je⸗ doch größer, ſo muß mit einer neuen Portion kohlenſauren Natriums ein dritter Verſuch angeſtellt werden.
Aus der nach oben hergeſtellten etwas ſtärkeren Säurelöſung wird die Normalſäure hergeſtellt, indem man dieſelbe ſo verdünnt, daß in 1000 cem, gemeſſen bei 17,5° C., die Äquivalentzahl der betreffenden Säure(= 1) in Grammen enthalten iſt.
Wären, wie im obigen Beiſpiel, in 1000 cem nach der erſten
Wolff⸗Haſelhoff, Anleitung. 4. Auflage. 12


