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Emil Wolff's Anleitung zur chemischen Untersuchung landwirtschaftlich wichtiger Stoffe : mit 17 Textabbildungen / Emil Wolff
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171
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uygriſer

10. Beta. 171

nach vollen 28 Tagen für Ahorn, Anis, Birken, Eichen, Erlen, Hornbaum, Nadelhölzer(ausgen. Pinus sylvestris und Strobus), Riſpengräſer, Rotbuchen;

42 Obſtkerne, Pinus sylvestris und P. Strobus.

Nach dem Abſchluß des Keimverſuchs mit Nadelhölzern iſt zur Feſtſtellung des Zuſtandes der nicht gekeimten Samen die Schnitt⸗ probe auszuführen und im Unterſuchungsbericht anzugeben, wie viele der nicht gekeimten Samen taub, faul und noch ſcheinbar friſch be⸗ funden worden ſind.

Im allgemeinen iſt nur die wirklich gefundene prozentiſche Keimkraft für denGebrauchswert(das Produkt aus Reinheit und Keimkraft) in Anſatz zu bringen. Papilionaceen⸗Samen, welche beim Abſchluß des Keimverſuchs zwar noch nicht gekeimt, aber geſund gequollen ſind, gelten als gekeimt. Die Prozentzahl der beim Ab⸗ ſchluß des Keimverſuchs noch ſcheinbar friſch(Nadelhölzer, Beta) bezw. noch ungequollen oderhartſchalig(Papilionaceen) befundenen Samen iſt jedoch nebenbei im Unterſuchungsberichte aufzuführen, mit dem Bemerken, daß ein im Einzelfall unbeſtimmbarer Bruchteil derſelben vorausſichtlich noch nachkeimen dürfte.

Samen, welche ihre Stammachſe früher als das Würzelchen, her⸗ vorſtrecken, oder die infolge von Verletzungen im Keimbett zerfallen, werden einſtweilen in Beobachtung behalten. Entwickeln ſie bis zum Abſchluß des Verſuches eine oder mehrere geſunde Wurzeln, ſo werden ſie als gekeimt gerechnet, andernfalls nicht.

g) Keimungs⸗Energie. Für die Beſtimmung derKeimungs⸗ Energie einer Samenprobe wird eine Zeitdauer feſtgeſetzt von:

3 Tagen bei Cerealien(ausgen. Hafer), Cichorie, Dotter, Erbſen, Kleearten, Kohlarten, Kreſſe, Lein, Linſe, Mohn, Olrettich, Raps, Rettich, Rübſen, Senf, Sojabohne, Spörgel, Wicken;

Bohnen, Buchweizen, Gurke, Hafer, Kürbis, Lupinen, Sonnen⸗

blume, Spinat;

5 Beta, EWibiſch, Eſparſette, Glanzgras, Platterbſen, Raygräſern, Serradella, Tabak, Timotheegras, Wieſenknopf(Poterium), Wieſenſchwingel;

6 Fenchel, Goldhafer, Hornklee, Kerbel, Möhre, Reſeda, Sorgho, Straußgräſern;

7 Fichte, Fuchsſchwanzgras, Glanzgras, Kammgras, Knaulgras, Maulbeere, Pimpinella, Ruchgras, roter und Schafſchwingel, Schmiele;

10 Ahorn, Birke, Erle, Lärche, Riſpengras, Tanne;

14 Pinus sylvestris und Strobus.

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10. Beta.

Bei der Prüfung von Runkel⸗ und Zuckerrübenknäulen wird durch die Beziehung der von einer beſtimmten Anzahl Durch⸗ ſchnittsknäulen von bekanntem Gewicht gewonnenen Keimpflänzchen auf die in den Knäulen enthaltenen(durch die nachträgliche Schnitt⸗