A. Unterſuchung der Mineralböden. 25
befindet ſich ein vollkommen eylindriſcher Teil von 10 cm Länge lund möglichſt genau 5 cm im Durchmeſſer, der eigentliche Schlämmraum.
In den Hals des größeren Schlämmtrichters iſt mittelſt eines Korkes die Piézometerröhre eingeſchoben. Letztere iſt eine etwa 1 m lange Barometerröhre, welche an ihrem unteren Ende zweimal knieförmig unter einem Winkel von 40— 45° gebogen iſt. Die Biegung muß kurz ſein, ohne daß das Innere der Röhre verengt iſt. Die lichte Weite der Röhre
Fig. 6. Schöneſcher Schlämmapparat.
ſoll möglichſt genau 3 mm betragen. In dem Scheitelpunkt der zweiten Biegung befindet ſich als Ausflußöffnung eine kreisrunde Öffnung von 1,5 mm Durchmeſſer ſo angebracht, daß der Ausflußſtrahl ſchräg nach unten gerichtet iſt. Der aufwärtsführende Schenkel iſt etwa 1 m lang, dient zum Meſſen des Druckes, unter dem das Waſſer aus der Ausflußöffnung aus⸗ fließt und iſt mit einer Skala verſehen, deren Nullpunkt am Boden der Röhre liegt. Die Piézometerröhre iſt auf den erſten 10 cm in Millimeter, von 10— 50 cm in ½ cm und darüber in ganze Centimeter eingeteilt.


