der gt den ſer
och oſt⸗
ten, Lin⸗ ab⸗ ach die öhe
der roß;
ſich mdie Erde
Die Aufbewahrung der Kartoffeln. 175
bedeckt. Auch iſt es zweckmäßig, von der Erdbedeckung zunächſt die Firſt auszuſchließen, über welche man zum Schutz gegen Regen Bretter legt. Die eigentliche Schwitzperiode der Kartoffeln tritt im November ein und nach derſelben verſtärkt man mit der zunehmenden Froſtgefahr allmählich die Erddecke.
Vor dem Einmieten wird der Platz für die Miete abge⸗ meſſen, und 30 cm tief ausgegraben, damit die Kartoffeln beſſeren Halt gewinnen können.—
An der Baſis der Miete hat man beim Eindecken, damit nicht von unten Froſt in die Miete trete, die Erddecke am ſtärkſten zu machen, doch genügt eine ſolche von 70—80 cm. Dicke; auf dieſe Baſis wird dann ſoviel Erde gebracht, als die Böſchung erlaubt, wodurch naturgemäß nach oben zu die Erd⸗ ſchicht etwas dünner wird, dies ſchadet aber keineswegs, weil die erwärmte Luft innerhalb der Miete nach oben ſteigt, alſo in dieſen Regionen das Erfrieren weniger zu befürchten ſteht. Tritt dann ſtarker Froſt ein, ſo wird über die Miete gehörig langer Strohmiſt gedeckt. Das Bedecken der Kartoffeln unterhalb der Erdſchicht mit Stroh iſt nicht durchaus notwendig.
Früher hielt man es allgemein für zweckmäßig, die Mieten mit ſog. Schornſteinen zur Abführung des Waſſerdunſtes zu verſehen; dies Verfahren iſt jedoch fehlerhaft, weil die feuchte
Luft ſich den Abzügen zuwendet, in welchen ihr Waſſerdunſt kondenſiert wird und als Waſſer auf die in der Nähe des Dunſtzuges befindlichen Kartoffeln zurückfällt und letztere leicht zur Fäulnis bringt. Ferner wird gegen dieſelben eingewandt, daß durch ſie die kalte und warme Luft abwechſelnd in die Miete eindringe, wodurch die Knollen erfrieren, reſp. die gefrorenen Knollen durch zu ſchnelles Auftauen beim Eindringen warmer Luft getötet würden.
Zuweilen erhalten die Kartoffeln bei niederer Temperatur in den Aufbewahrungsräumen einen ſüßen Geſchmack. Über das Süßwerden hat nun Müller⸗Thurgau intereſſante Unter⸗ ſuchungen angeſtellt, bei denen ſich ergeben hat, daß das Süß⸗ werden mit dem Vorgange des Gefrierens und Erfrierens in
keinerlei Beziehung ſteht. Kartoffeln können erfrieren, ohne ſüß


