Die reineren Kaliſalze in der Landwirtſchaft. 229
Auch Drechsler hat Verſuche mit reiner Kalidüngung angeſtellt und zwar mit dem auf S. 104 beſprochenen Kali⸗Natron⸗Salpeter. Nachſtehend die Reſultate ſeiner Verſuche:
1 An⸗ a m Düngung P 8 SDer Saft zeigte 2 aghet V tengen 20 qm ür 1 a S 5 8— S halte Leaaſi 8½ 2 V 412 3 5 ½ ziit 2.5 4 3 5 2 5 N*= 2 3 3 2 2 gſe 65 3 5 55 3 5 3 2 S=2 S2Sbäb3S22 S&& E 8 88œl S 8 z1.g kg kg kg ke 2s Le S à ks di Runkelrüben. aucj 1. Ungedüngt——— b— 139 15 124 620————— d 2. 1 kg Natron⸗ dunc Kali⸗Salpeter 143 1590,710,78 208 28 185 925————— n den 3. 1 kg Natron⸗„ ſ152— 0,75— 183 20 163 15-=-== aben 3 Zuckerrüben. dr 4. Ungedüngt..———— ſ123 13,5 109,5547 13,8 37,8 10,25 74,28 56,0 zü 5. 1 kg Natron⸗ 1b V Kali⸗Salpeter 143 159,0,71 0,78 127 14 113 565 15,7 46,0 12,36 78,73 69,8 T 6. 1 kg Natron⸗„ 152— 0,75— 143 16 127 535/14,2 40,3 10,89 76,69 69,1 iß bei ſſelbe Bei den Futterrüben hat daher die Kalidüngung das Erntegewicht Iltate erhöht, bei den Zuckerrüben dagegen zeigt ſich ein Ausfall im Ernte⸗ den gewichte, doch iſt die pro Ar erzeugte Zuckermenge eine höhere. Der eſſer Einfluß des Kalis auf den Zuckergehalt der Rüben zeigt ſich dabei in llbſt⸗ noch günſtigerem Lichte, wenn man den Reinheitsquotienten mit in Be⸗
tracht zieht, der bei den Kalirüben ebenfalls ein höherer iſt. Berechnet man für Parzelle 4, 5 und 6 die Wertzahl der Rüben durch Multiplikation des Zuckergehaltes mit dem Quotienten, ſo enthält man
bei Parzelle 4.... 7,61 2 2 5.... 9,73 2 2 6.... 8,35
Da die Wertzahl aber annähernd die Menge von Zucker darſtellt, die man aus den Rüben gewinnen kann, ſo würde ſich die Ernte an gewinnbarem Zucker berechnen
für hen Ar für den Hektar
1 g für ungedüngt auf 41,62 4162 „ Natron⸗Kali⸗Salpeter„ 54,87 5497 „ Natron⸗Salpeter„ 53,02 5303


