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aber ſind diejenigen Agentien, welche vorzugsweiſe die im Boden vor⸗ handenen Mineralſtoffe löslich machen und den Pflanzen zu⸗ führen.
Da dieſe Wirkungen des Stallmiſtes auf keine andere Weiſe zu erſetzen ſind, wird derſelbe auch ſtets die Grundlage jedes rationellen Wirtſchaftsſyſtemes bleiben.
Die Stallmiſtdüngung aber wird ungenügend, ſobald der Land⸗ wirt im Miſte dem Boden nicht alles wieder erſetzt, was er ihm entzogen hatte. Beſtellt derſelbe z. B. ein Drittel ſeines Landes mit Futterkräutern und zwei Drittel mit Getreide, verkauft das gewonnene Getreide und verfüttert die Futtergewächſe an ſein Vieh(ohne für letztere Futter hinzuzukaufen), ſo wird er in ſeinem Stallmiſte nur einen Teil, ſagen wir der Einfachheit wegen den dritten Teil der Mineralſtoffe wieder erhalten, die er ſeinem ganzen Areale entzogen hatte, beſonders da ja auch das Vieh dadurch, daß es an Körpergewicht zunimmt, von denſelben gewiſſe Mengen in ſich zurückbehält. Der Beſtand an Mineralſtoffen, die zur Pflanzenernährung dienen, wird in einem Landgute daher von Jahr zu Jahr abnehmen, auf dem der Landwirt nur mit Stall⸗ miſt düngt, den er aus ſeinem ſelbſtgebauten Futter erhalten hat, es wird alſo jedes Jahr ein Teil des Gutes ver⸗ kauft.
Eine ausſchließliche Stallmiſtwirtſchaft würde bei den heutigen Handels⸗ und Verkehrs⸗Verhältniſſen, außer bei den allerkleinſten Acker⸗ wirtſchaften, nicht mehr rationell ſein. Beſonders die großen Städte entziehen der Landwirtſchaft Jahr aus, Jahr ein ungemeſſene Quanti⸗ täten von Pflanzennährſtoffen, die in den Auswürfen derſelben bis jetzt noch zum großen Teile verloren gehen, weil gerade die Auswurf⸗ ſtoffe der großen Städte, betreffs ihrer Verwertung, heute noch die größten Schwierigkeiten bieten. In kleineren Städten und in Dörfern, wo das Ackerland den Wohnſtätten nahe liegt, können die Excremente ohne weiteres als Dünger benutzt werden; in großen Städten aber verteuern die neunzig oder mehr Prozente Waſſer, welche dieſelben enthalten, den Transport bedeutend, da man nicht die nächſte Umgebung mit ſolchen Stoffen überſchwemmen mag. Man iſt daher in vielen großen Städten auf die, wirtſchaftlich ver⸗ werfliche, Idee gekommen, auf den Wert der Latrine ohne weiteres zu verzichten und dieſelbe durch Kanäle fortzuſchaffen. Man erreicht dadurch allerdings, wenigſtens ſo lange die Koaken noch neu ſind, daß alle dieſe Subſtanzen, iſt nur genügend Waſſer zum Spülen vorhanden, aus dem Bereiche des Geruchsſinnes der Großſtädter ſo ſchnell als möglich entfernt werden, bedenkt aber nicht, daß man dieſelben dadurch nicht aus der Welt ſchafft Die epidemie⸗ erzeugenden Eigenſchaften derſelben werden ſich zwar nicht immer, wie


