Teil eines Werkes 
2. Bandes 1. Abtheilung (1839) Specielle Pflanzenproductionslehre
Entstehung
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an der Stelle des Maulbeerbaums einen einträglichen Obſt⸗

baum zu pflanzen, und welcher zugleich die Einſammlung der Blaͤtter und die Pflege der Raupen im Lohne verrichten laſ⸗ ſen muß, iſt übrigens noch nicht hinlaͤnglich ermittelt.

§. 752. Damit der Seidenbau mit Erfolg getrieben

werden kann, iſt nächſt der Pflanzung der Maulbeerbaͤume

und deren Pflege, die Einrichtung von geeigneten Räumen

zur Raupenzucht, und die Gründung von Abhaspelungsan⸗

ſtalten fuͤr die in einer Gegend producirten Cocons wichtig. Von den vielen über den Seidenbau haudelnden Schriften kön⸗ nen zur Belehrung für den angehenden Seidenzüchter empfohlen werden: v. Hazzi, Lehrbuch des Seidenbanes, München 1826. v. Türk, vollſtändige Anleitung zum Seidenbau ꝛc., Potsdam 1829. Lichtenſtern, über den Seidenbau in Preußen, Berlin 1828. v. Zieten, Anweiſung zum Seidenban, Stuttgart 1831.

II. Die Bienenzucht.

§. 753. Die Bienenzucht kann in dafür geeigneten Lo⸗ calitaͤten und bei zweckmaͤßigem Betriebe betraͤchtlichen Ge⸗ winn abwerfen.

§. 754. Sie gedeiht da gut, wo ſich einen großen Theil des Jahres hindurch Nahrung für die Bienen findet. Dieß ſind entweder ſolche Gegenden, welche ſich durch die Man⸗ nigfaltigkeit ihrer Cultur auszeichnen, indem vielerlei Obſt⸗ bäume, dann Oelgewaͤchſe(beſonders Raps), Futterkräuter, Buchweitzen, blumenreiche Wieſen u. ſ. w. einen großen Theil des Frühjahrs und Sommers hindurch den Bienen Nahrung darbieten; oder Wald⸗ und Heidegegenden, in de⸗ nen die Bienen vorzuͤglich gedeihen, in ſo ferne die Lage des Orts nicht etwa zu hoch und den Winden zu ſehr ausge⸗ ſetzt iſt. §. 755. Außer einer für die Ernaͤhrung der Bienen

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günſtigen Lage, erfordert die Bienenzucht zu ihrem guten

Gedeihen einen Pfleger, welcher mit der gehorigen Sach⸗ Pabſt Landwirthſchaft. II. 4. 21

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