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Fuͤnftes Kapitel. Die Taubenzucht.
§. 740. Die Haustaube wird von den Landwirthen mehr des Vergnuͤgens, als des Nutzens wegen gehalten, und nur ſolche Leute können allenfalls einen Nutzen von der Taubenzucht haben, welche viele Tauben halten, die ſich auf den Feldern anderer ernähren, während der Eigenthuͤmer ſelbſt kein Feld beſitzt.
§. 741. Als Stammart der Haustaube, von der es unzählige Varietäten giebt, wird von den Naturforſchern die Felſentaube, columba Livia, angenommen.
§. 742. Die Tauben leben paarweiſe, zugleich aber in großen Haufen in Geſellſchaft. Man bedarf einen gut ge⸗ legenen Taubenſchlag(Taubenhaus), den man entweder auf einem Oekonomiegebaͤude, oder im Hofe auf einem eigenen Pfeiler anlegt, und den man aufs beſte gegen die Raub⸗ thiere verwahren muß.
§. 743. Man ſetzt Neſter von geflochtenem Stroh in
den Taubenſchlag; die gepaarten Tauben bauen ſich ſolche
aus, und im Fruͤhjahre legt das Weibchen 2 Cier, brütet gemeinſchaftlich mit dem Männchen(Tauber) 17 bis 18 Tage, füttert auch mit jenem gemeinſchaftlich die Jungen, bis ſie ſich im Alter von u bis 5 Wochen ſelbſt ernaͤhren können. Die Tauben paaren ſich und hecken uͤber Sommer noch
mehrmal.
Manche Tauben pflegen ihre Jungeu ſchlecht oder verlaſſen ſie zu frühe; ſolche muß man abſchaffen; dagegen darf es aber auch den Hecktauben nicht an Nahrung gebrechen. Auch müſſen ſie zu friſchem Waſſer gelangen können.
§. 7aa. Die Nahrung der Tauben beſteht in Geſaͤme aller Art. Sie lieben beſonders Oelſamen, Hülſenfrüchte,
Weitzen u. ſ. w. Laͤßt man ſie, wie gewöͤhnlich geſchieht,
taͤglich ausfliegen, ſo ſuchen ſie ſich auf den Feldern und in
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