Teil eines Werkes 
2. Bandes 1. Abtheilung (1839) Specielle Pflanzenproductionslehre
Entstehung
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311 Zweites Capitel. Die Gänſezucht.

§. 718. Das Geſchlecht der Gans, anser, zu der

Ordnung der Schwimmpvöͤgel gehoͤrig, zählt mehrere Arten,

von denen wir eine, die gemeine Gans, anser cinereus, als Hausgans benutzen. Es gibt mehrere Varietaͤten, die ſich hauptſächtlich durch ihre Größe von einander unterſchei⸗

den. Die größte ſoll die pommerſche Gaͤnſe⸗Race ſeyn.

Die Gans iſt mehr ein Vogel des Nordens oder des Nord⸗ oſtens, als des Südens, und unſere Hausgans ſtammt wohl ohne Zweifel von der wilden ab. 6. 719. Die Gans gewaͤhrt Nutzen durch ihr fettes ſchmackhaftes Fleiſch, und durch ihre zu den gewoͤhnlichen Betten allgemein dienenden Federn. Sie iſt leicht aufzu⸗ ziehen und leicht zu mäſten, und kann in Heerden geweidet werden. Sie verlangt fließendes oder ſtehendes Waſſer zu ihrem guten Gedeihnn.

§. 720. Die Ganſe leben von Waſſerpflanzen, Fiſchen, Froͤſchen und allen kleinen Thieren, welche ſich im Waſſer aufhalten; ſie genießen aber auch alle Arten von Körner⸗ früchten, Rüben und Gemuͤſe ſehr gerne; nur darf es ihnen niemals an reichlichem und geſundem Waſſer dabei fehlen.

Die Gäuſe ſollen 30 und mehr Jahre alt werden können; doch gebraucht man ſie höchſtens bis zum 10. bis 12. Jahre zur Zucht.

§. 721. Man haͤlt auf 6 bis 8 Gänſe einen Gaͤnſe⸗ rich(Ganſer). Sie paaren ſich gewöhnlich im Monat Fe⸗ bruar. Bald danach beginnen die Gaͤnſe Eier zu legen, deren ſie in 3 bis a Wochen gewoͤhnlich 15 bis 20 Stück legen. Man laͤßt ihnen Anfangs nur ein Neſtei, und legt dann, wenn die Gans Neigung zum Brüten zeigt, 12 bis 15 Eier unter und ſorgt auch dafür, daß ſie während der Brut⸗