der kleiner
um, vur in
die aunen einen ſä —, helcher Zitgen i er Fawilt aber w man de
ilt, un re Haus⸗
zreichende
Herbſt, gegen das der Reg tttern zur wit dieſen 1 100 und
e auch hei nalität der
mer nich er Win⸗ Trocken⸗ ünes und geſottent Svit. weiches
Werkchen,
Rontd'or
— 305—
in Frankreich, wo die Ziegenhaltung in großer Ansdehnung und Voll⸗ kommenheit beſteht, auf eine reichlich milchende, und deßhab reichlich gefütterte Ziege täglich bis 26 Pfund Grünfutter. Selten gibt man ihnen anderwärts wohl ſo viel. Nicht zu uͤberſehen iſt, daß die Zie⸗ gen gerne einen beträchtlichen Theil des ihnen vorgelegten Futters, aus der ihnen eigenthümlichen Launenhaftigkeit, in den Miſt treten.
§. 697. Der Ziegenſtall ſoll trocken und warm, und mit Raufe und Krippe verſehen ſeyn. Gewoͤhnlich werden die Ziegen an die Krippe mit einer leichten Kette feſtge⸗ bunden.
§. 698. Wie groß der Milchertrag der Ziegen nach Maasgabe der Fuͤtterung ſey, darüber ſind keine ganz ſiche⸗ ren Erfahrungen bekannt. Gewiß iſt, daß gute Ziegen lange(oft Jahre lang) milchend bleiben, und daß ſie nach Verhaͤltniß der Fütterung im Durchſchnitt mehr und fet⸗
tere Milch geben als Kuͤhe; der Unterſchied in der Milch⸗
ergiebigkeit der Ziegen iſt aber auch ſehr groß. Krauſe gibt den Milchertrag einer guten Ziege taͤglich zu a Quart (= 2% heſſiſche Maas oder 5 Litres) an.
§. 699. Wo die Ziegen in Menge gehalten werden, macht man mittelſt künſtlicher Scheidung einen ſehr gu⸗ ten Käſe aus der Milch, welcher dem Schafkaͤſe gleich kommt. Zur Buttergewinnung iſt die Ziegenmilch nicht beſonders geeignet. 3
Bei Milchwirthſchaften, wo der Milchertrag der Kühe zu Käſe
verarbeitet wird, könnte es leicht vortheilhaft ſeyn, nebenbei eine An⸗ zahl Ziegen zu halten.
Die Ziegenmilch hat bekanntlich häufig einen unangenehmen Ge⸗ ſchmack, was gewöhnlich von Vernachläßigungen in der Pflege her⸗ rührt, mitunter ſoll aber dieſer Geſchmack der Milch auch ein erb⸗ licher Fehler der Ziegen ſeyn.
Der Gebrauch der Ziegenmilch für Bruſtkranke iſt bekannt.— Der Benutzung der Ziegen als Ammen für die Lämmer in feinen Schäfereien wurde§. 402 bereits erwähnt.
§. 700. Durch die Benutzung des ausgekämmten
Flaums glaubte man vor nicht langer Zeit den Ertrag der
Pabſt Landwirthſchaft. II. 1. 20
—4¾———y——
—


