Teil eines Werkes 
2. Bandes 1. Abtheilung (1839) Specielle Pflanzenproductionslehre
Entstehung
Einzelbild herunterladen

vohnlich etes Un⸗ gatten ſe arioffel, in lare

ſehr w kkel zun an, ale eine gut den; und in mehr, erwarten daß das arfſteini⸗ n.

der Aus⸗ wiß ganh den. In⸗ tes Thjier

ten des zuſam⸗ aarung venn die ſt war; ie Eſel

301

Die ſo entſtehenden Baſtarde zeigen zwar auch häufig die Nei⸗ gung, ſich unter einander oder auch wieder mit Pferden oder Eſeln zu paaren, allein ſie ſind in der Regel nicht fruchtbar, und wenn

auch einmal eine Maulthierſtute trächtig wird, ſo iſt die Frucht ge⸗

wöhnlich ſo ſchwächlich, daß ſie nicht gedeiht(ſ.§. 19); namentlich verhält es ſich ſo, wenn Manlthiere unter einander ſich paaren; eher noch erfolgt Trächtigkeit und Geburt eines lebenden Füllen aus der Paarung von Maulthierſtuten mit Pferde⸗ oder Eſelhengſten.

§. 686. Der vorzugsweiſen Beachtung, auch in land⸗ wirthſchaftlicher Hinſicht, verdient von dieſen Baſtarden das Maulthier. Denn es erreicht bei gut betriebener Zucht die Größe und Stärke der Pferde leichten Schlages, und beſitzt dabei die Dauerhaftigkeit, die Ausdauer, den ſicheren Gang, den feſten Huf, und wenigſtens theilweiſe die Genüg⸗ ſamkeit des Eſels.

Es iſt gar keine Seltenheit, daß nur einigermaßen zweckmäßig gepflegte Maulthiere bis zum 30. und 40. Jahre dienſttauglich blei⸗ ben, und Krankheiten kommen auch bei weniger ſorgſamer Pflege bei ihnen weit ſeltener, als bei Pferden vor.

§. 687. Wenn die Maulthierzucht mit gutem Erfolge betrieben werden ſoll, ſo müſſen dazu vorzuͤglich ſtarke, große Pferdeſtuten ausgewaͤhlt werden, und der Beſchäler muß ein ausgezeichnet großer Eſelhengſt, wo möglich von dem italie⸗ niſchen großen Schlage, ſeyn. Da die Pferdeſtute ſich nicht gerne vom Eſel bedecken laͤßt, ſo muß ſie nicht nur roſſig, ſondern es muß auch kurz vor dem Begattungsacte ein Pfer⸗ dehengſt(Probirhengſt) in ihre Naͤhe gebracht werden; als⸗ dann werden ihr die Augen verbunden und eine eigens ein⸗ gerichtete Sprunganſtalt dient dazu, daß der ſonſt zu kleine Eſel die Stute gehoͤrig decken kann.

Man ſieht hieraus, daß die beiden Thierarten eine natürliche Abneigung gegen einander haben, welche jedoch von Seiten des Pfer⸗ des größer zu ſeyn ſcheint; indeſſen wird von Sachkennern der Maul⸗ thierzucht angeführt, daß auch der Eſelhengſt zuweilen erſt durch Schläge zur Vollziehung der Begattung getrieben werden müſſe. Aehnlich verhält es ſich mit der Mauleſelzucht, wozu man Pferde⸗

4