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der Heerden, und zur Bewachung des Hofes bedarf, und das er auch zur Bewegung von Maſchinen ꝛc. mitunter ſehr nützlich verwenden kann; indeſſen iſt der Hund darum noch kein landwirthſchaftliches Nutzthier im bisher feſtgehaltenen Sinne, und deßhalb bleibt auch dieſes Thier außerhalb der Grenzen, welche für die Darſtellung der landwirthſchaftlichen Nutthierzucht dieſem Buche zur Richtſchnur dienen ſollen.
Erſtes Kapit el. Der Eſel.
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§. 677. Der Eſel(equus asinus) gehört der Pferde⸗
gattung an(ſ.§. 497); zeigt jedoch als Art jener Gattung weit mehr Conſtanz und viel weniger Abarten Gzaten)⸗ als das gemeine Pferd.
Es hat auch der Eſel in Bezug auf Gebiß, Zahnwechſel und
Einrichtung der Verdauungswerkzeuge ꝛc.(ſ.§9. 499— 501) die gauz aͤhnliche Natur, wie das gemeine Pferd.
§. 678. Als eigentliches Vaterland des Eſels werden gewoͤhnlich die waͤrmeren Landſtriche von Aſien angegeben; in jedem Falle liebt der Eſel in höherem Grade als das Pferd ein warmes Clima, denn nur in waͤrmeren Climaten, wie in Spanien und Italien, trifft man ihn groß und voll⸗ kommen, und nur in der Wärme iſt ihm wohl.
In der Tartarei, in Perſien ꝛc. giebt es auch noch Herrden w wil⸗ der Eſel.
§. 679. Der Eſel iſt kleiner, ſchwaͤcher, träger, un⸗ gelehriger, ſcheuer und eigenſinniger, als das Pferd; da⸗ gegen iſt er dauerhafter, weniger Krankheiten unterworfen und in ſeiner Nahrung aͤußerſt genügſam(§. 683).


