Teil eines Werkes 
2. Bandes 1. Abtheilung (1839) Specielle Pflanzenproductionslehre
Entstehung
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Fünfter Abſchnitt.

Von der Zucht der minder wichtigen, an die bisher abgehandelten ſich noch anſchließenden Hausthiere.

§. 675. Wir benutzen mitunter bei dem Betriebe der Landwirthſchaft nebenbei noch einige andere groͤßere Haus⸗ thiere; ihr Nutzen, und die Ausdehnung der Zucht und Haltung derſelben ſtehen jedoch zu den bis hieher abgehan⸗ delten vier Hauptnutzvieharten in einer ſehr untergeordneten Beziehung.

§. 676. Dieſe Hausthiere ſind: 1) der Eſel, ſich an⸗ ſchließend an das Pferd; 2) das Maulthier, zwiſchen beiden in der Mitte ſtehend; 3) die Ziege, ſich anſchließend an das Schaf.

Außerdem werden unter den vierfüßigen landwirthſchaftlichen Haus⸗ und Nutzthieren auch die Kaninchen häuſig noch angeführt, deren Nutzen in ihrem Fleiſche und ihren Haaren beſteht, und die in England und in einigen andern mehr ſüdlichen Ländern auch öf⸗ ters mit Erfolg im Größeren gehalten werden ſollen. In Deutſch⸗ land werden ſie jedoch nur aus Liebhaberei gezüchtet und ſchwerlich möchte es ſich auch verlohnen, ſie als eigentliches Nutzvieh im Grö⸗ ßeren zu halten, daher wir ſie hier übergehen,

Sodann iſt auch der Hund ein Hausthier, das der Laudwirth bekanntlich zu manchen Zwecken, namentlich zur Hülfe bei dem Hüten

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