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den letzteren Stoffen kann auch eine ſehr gute Maſt vollbracht
werden, weniger gut mit bloßer Brandweinſchlempe; wenig⸗ ſtens iſt zu ſolcher von der Kartoffelbrennerei ein Zuſatz von Getreide ſehr rathſam. d) Mit Koͤrnern, welche zwar die vollkommenſte Maſt bewirken, jedoch in der Regel auch die theuerſte, weßhalb es nur ſelten rathſam iſt, bloße Koͤr⸗ nermaſt zu treiben; um ſo mehr aber dienen ſie, wie bereits angefuͤhrt, als Zuſatz zu geringhaltigeren Futterſtoffen, we⸗ ſentlich zur Beförderung und Vollendung der Maſt. Man verwendet alle Arten Koͤrner; beſonders wirkſam ſind Mais, Erbſen, Bohnen, Roggen, Gerſte, Buchweitzen. Die
Hülſenfrüchte werden häufig blos ſtark gequellt, beſſer zer⸗
kocht, gegeben; Gerſte, Roggen ꝛc. giebt man gewöhnlich
geſchroten und mit anderem Futter angeruͤhrt; ganz beſon⸗
ders zu empfehlen ſind die als Sauerteig zubereiteten Körner;
auch gemalztes oder in Brod verwandeltes Getreide mäſtet
vortrefflich. e) Mit Eicheln und Bucheln, hauptſäch⸗ lich durch das Betreiben der Laubwaldungen in ſogenannten Maſtjahren, werden in waldreichen Gegenden viele Schweine gemaͤſtet(Waldmaſt). Man liebt die bloße Buchelmaſt nicht, da der Speck davon zu fluͤſſig wird; durch den Mitgenuß der Eicheln wird dem vorgebeugt.
Ein Verſuch, die Körner geſchroten, gegohren und mit lauem Waſſer angerührt, zu füttern, lieferte ein um die Hälfte beſſeres Re⸗ ſultat, als das Füttern der rohen Körner. Oelkuchen bewirken als Hauptfutter keine gute Maſt. Ueber die Zubereitung des Muſtfut⸗ ters enthalten die§§. 642 u. 643 bereits das Nähere.
§. 671. Um die Maſtung raſch, und mit moͤglichſtem Vortheile zu betreiben, müſſen die taͤglichen Futterzeiten vermehrt werden, dergeſtalt, daß man zum allerwenigſten viermal, beſſer fünfmal von Morgens fruͤh bis Abends ſpaͤt, unter Beobachtung regelmaͤßiger Zwiſchenraͤume, und unter ſtrenger Beachtung aller ſonſtigen fuͤr die Pflege der Schweine wichtigen Regeln, füttert.
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