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von Haͤndlern ankauft, um ſie, wenn ſie etwa 1 bis ³ Jahre alt ſind, wieder abzuſetzen.
Die Mäſter, wie Bäcker, Müller, und alle die Hauswirthe, welche jährlich einige Schweine für ihren eigenen Bedarf einlegen, ſind dann hauptſächlich die Abnehmer ſolcher Läuferſchweine.
§. 666. Dieſe Art der Schweinehaltung erfordert die wenigſte Sorgfalt und kann ſtets, nach Maasgabe des Fut⸗ ters oder des ſich darbietenden Abſatzes und Vortheils dabei, eingerichtet, d. h. vermehrt oder vermindert werden.
Wirthſchaften, welche über Sommer geringe, jedoch ausgedehute
Weide haben, im Winter ſtark Brandweinbrennerei treiben, wählen häufig dieſe Betriebsart.
II. Die Maſtung.
§. 667. Da die Maſtung die End⸗ und ſomit Haupt⸗ benutzung aller Schweine iſt, ſo erhellet ſchon daraus ihre Bedeutung, und wenn auch unter Umſtaͤnden eine von den beiden anderen Betriebsweiſen häufig den Vorzug hat, ſo wird doch die Maſtung fuͤr den eigenen Bedarf faſt überall nebenbei betrieben; oft aber gebuͤhrt ihr auch der Vorzug im Großen, weil die vorhandenen Futterſtoffe vorzugsweiſe dafür geeig⸗ net ſind, guter Abſatze für Schlachtſchweine vorhanden iſt, und die Maſtung deßhalb am meiſten einbringt.
1) Auswahl der Maſtſchweine.
§. 668. Ob man größere(aͤltere) oder kleinere(jün⸗ gere) Schweine zur Maſtung waͤhlen ſoll, haͤngt von der Gelegenheit zum Abſatz ab. An manchen Orten, z. B. in der Naͤhe kleiner Staͤdte, ſteht man ſich beſſer, die Schweine nur gut heran zu füttern, ſogenannte Fleiſchſchweine dem Schlaͤchter zu liefern, zu welchem Ende man Thiere von den
mittelgroßen Racen im Alter von 8 bis 12 Monaten waͤhlt,
und gewiſſermaßen nur halbe Maſtung treibt. Bei groͤßeren Staͤdten, oder wo die Schlaͤchter auf den Handel mit Speck,
nie ſſti ſachb lühe ſh,


