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fen, bringt in der Regel vielen Vortheil, ſobald der Paa⸗ rung und Pflege der Zuchthiere die gehoͤrige Sorgfalt zu Theil wird, und ſobald es nicht an Gelegenheit zum Abſatze der Ferkel fehlt.
Da kein Zweig unſerer größeren Viehzucht ſo ſchnell in der Nachzucht eine Vermehrung zuläßt, als die Schweinezucht, ſo iſt es begreiflich, daß die Preiße der eben abgeſetzten Saugferkel außerordentlich wechſeln, denn die vermehrte Nachfrage bei hohen Preißen hat gemeiniglich eine ſchnelle Vermehrung der Zucht, dieſe wieder geringe Preiße und Einſchränkung der Nachzucht zur Folge u. ſ. f.
Es iſt keine Seltenheit, daß bei glücklichem Betriebe der Zucht (ſ.§. 633) der Verkauf der in einem Jahre von einem Mutter⸗ ſchweine gefallenen Ferkel mehr einträgt, als eine Kuh, welche ein
Kälb gebracht und die gehörige Zeit Milch gegeben hat.
Die Nähe von Städten, wo die drei⸗ bis vierwöchentlichen Ferkel(Spahnferkel) zum Schlachten Abſatz haben, ſichert vor gänz⸗ licher Stockung des Abſatzes; auch giebt es in vielen Gegenden Händler, welche die Saugferkel aufkaufen und in andere Gegenden treiben.
§. 663. Sehr viel zum guten Abſatz der Ferkel trägt der Ruf einer guten Race(Zucht) und die richtige Wahl der Zeit bei, zu welcher man die Ferkel kommen läßt, der⸗ geſtalt, daß dieſe dem Begehr entſpricht, und daß man na⸗ mentlich gegen andere Züchter nicht zu ſpaͤt iſt(ſ.§. 628).
§. 664. Als untergeordnet wird die Zucht betrieben, wenn man damit blos beabſichtigt, ſo viel Ferkel nachzu⸗ ziehen, als man Laͤuferſchweine halten will(§. 665).
II. Haltung von Läuferſchweinen.
§. 665. Wo die Localitaͤt fuͤr die Haltung von Zucht⸗ mutterſchweinen nicht günſtig iſt, auch die Maſtung nicht zur Hauptſache gemacht werden kann, weil Weide doer ſonſtige Futterſtoffe dafür nicht vorzugsweiſe geeignet ſind, oder der Abſatz für Maſtſchweine mangelt, haͤlt man hauptſächlich ſogenannte Läuferſchweine, welche man entweder ſelbſt nach⸗ zieht(§. 664) oder die man im Alter von 2 bis 3 Monaten
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