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147 Hölzchen mit allem Fleiß ſaͤmmtlich herausgenommen, die Wunde hernach mit Salzwaſſer auf das ſorgfältigſte gereinigt, und äu⸗ ßerlich mit Terpenthinöhl und Wagenſchmiere, zur Abhaltung der Fliegen, eingeſchmiert werden.
Ein äußerlicher Umſchlag von Lehm, mit Eſſig und Waſſer verdünnt, und öfters wiederhohlt, hebt die Entzündung ſehr bald.
Durch die mehrmahlige Reinigung und Auswaſchungs mit Salzwaſſer von innen, wobey man vorſichtig unterſuchen muß, ob keine Spuren von Würmern ſich zeigen, und durch die Be⸗ handlung von außen, nach der gegebenen Vorſchrift, wird das Üübel gleich im Entſtehen gehoben.
Schließliche Erinnerungen.
211. Außer dieſen beſchriebenen Krankheiten gibt es noch viele ſehr bedeutende Zufaͤlle, denen das Schaf als Hausthier, wegen minderer Thätigkeit ſeiner Lebensorgane, mehr als andere Thiere ausgeſetzt iſt.
Man kann ſehr oft dieſen Krankheiten, welche nicht ſelten von Indigeſtionen oder Verkältung herrühren, durch ein abführen⸗ des oder magenſtärkendes Mittel, z. B. einen Einguß von etlichen Löffeln voll Leinöhl, Kamillenthee, Knoblauch mit Salz abge⸗ rieben— oder durch ein erweichendes oder ſtärkendes Klyſtier ab⸗ helfen, und dadurch der Entwickelung größerer Krankheiten zu⸗ vorkommen.
Überhaupt aber würde man ſehr vielen Übeln zuvorkommen können, wenn man dieſe Thiere aufmerkſamer vor Erkältungen, anhaltendem Nebel oder Regenwetter, insbeſondere aber vor ſchlech— ten Ausdünſtungen verwahrte, ſolche nicht hungern oder durſten ließe, bey feuchter Witterung bittere Ingredienzen unter nur ſehr wenigem Salz ſeinen Schafen reichte, und ihnen überdieß geſunde Stallungen zum Aufenthalt, nebſt einem reinen Lager verſchaffte.


