Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
145
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145 mache eine Salbe von 2 Theil Schwefelblumen und 2 Theilen Schweinfett, und ſchmiere täglich zweymahl den Ausſchlag damit ein.

Vom Aufſchwellen des Kopfes.

205. Wenn die Schafe auf die Heideſtoppeln zur Weide ge⸗ trieben werden, ſo ſchwillt ihnen gewöhnlich der Kopf und die Oh⸗ ren dadurch ſehr auf, welches aber bey veränderter Weide nach ei nigen Tagen wieder vergeht. Eine ähnliche waſſerſüchtige Wirkung äußert ſich gewöhnlich bey den Schafen im Frühjahr, ſo bald ſie bey Sonnenſchein auf die Weide kommen, falls ſie im Winter einige Zeit mit Heideſtroh oder derley Heu gefüttert worden waren. Die Geſchwulſt an Kopf und Ohren legt ſich auch hier nach einigen Tagen dem Scheine nach ganz, jedoch nicht, ohne waſſerſüchtige Nachtheile in dem Innern des Körpers zurückzu⸗ laſſen, die gewöhnlich mit einer totalen Auflöſung des Blutes, und zu gleicher Zeit mit dem Abſterben der Lämmer öfters vergeſell⸗ ſchaftet iſt*). Das beſte Vorbeugungsmittel iſt, die Schafe gegen dieſes Futter zu ſchützen; und hat die Geſchwulſt die Ohren er⸗ griffen, ſo ſteche man mit einer Nadel oder einem ſpitzigen Feder⸗ meſſer durch die Oberhaut derſelben 10 bis 12 Löcher, wodurch viel Waſſer ausſpritzen und die Geſchwulſt ſich legen wird.

Von den Euterſäcken oder der Geſchwulſt am Euter.

206. Es geſchieht zuweilen, wenn der Andrang der Milch in die Milchgefäße zur Lammzeit ſehr ſtark iſt, daß Gefäße zerreißen, die Milch austritt, und ſogar harte Geſchwülſte in dem Euter da durch hervorgebracht werden können. Oft gehen ſogar dieſe Ge ſchwülſte in Entzündung und Eiterung über.

*) Man leſe hierüber das Ausführliche(Seite 47 bis 48) meiner phy⸗ ſiologiſch⸗comparativen Verſuche über die Nah⸗ rungskräfte und Eigenſchaften ſehr verſchieden⸗ artiger Futterpflanzen ꝛc., von Bernhard Petri. Wien 1824, bey Carl Schaumburg und Comp.