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könne, wenn nähmlich nicht alle oder die meiſten Stücke zugleich, ſondern nur einzelne in langen Zwiſchenzeiten davon ergriffen werden.
Endlich die Antwort auf die Frage, ob das Pockengift län⸗ gere Zeit wirkſam aufbewahrt und verſendet werden könne, fällt nach meinen Verſuchen ganz bejahend aus*), indem ich ſelbſt mit einer aus Ungarn gehohlten Materie in öſterreich oculire. In⸗ deß kann ich, da überhaupt das ganze Geſchäft erſt angefangen hat, noch nichts beſtimmen, wie lange und ob, Jahre lang auf— bewahrt, die Materie ihre Wirkſamkeit beybehalte. In dem Amts⸗ blatt der königl. churmärk. Regierung werden in Betreff der Impfung über die Schafpocken vorzüglich folgende Vorſichtsregeln, von denen der gute Erfolg dieſer Operation abhängt, empfohlen, die ich, um dieſe wichtige Materie möglichſt zu ergänzen, hier auch noch berühren will:
a) Um nähmlich zu verhüthen, daß die Impfwunde bösartig und brandig werde, müſſen zur Inoculation ſehr feine und ſcharfe Nadeln, aͤhnlich den chirurgiſchen Heftnadeln, gebraucht, und damit zwiſchen Haut und Fleiſch, daß kein Blut, wegen Befürchtung des Brandes, erfolgt, die Ope⸗ ration vorgenommen werden.
b) Die noch im Wachſen begriffenen Pocken wer⸗ den anempfohlen, und die ſchon abheilenden als ſchädlich ver⸗ worfen.
c) In dem Laufe der Krankheit dürfen nur ſolche Schafe, die ſich munter bey ihrer Krankheit bezeigen, freſſen, nicht ab— gemagert, und noch raſch auf den Füßen ſind, zur Impfung für andere gewählt werden. Sie haben gewöhnlich wenige, einzelne, runde und erhaben ſtehende Pocken. Sehen dieſe auf dem Grunde
*) Laut verläßlicher Beobachtungen läßt ſich der Impfſtoff von Scha⸗ fen in kleinen gläſernen Fläſchchen nicht über vierzehn Tage auſbe⸗ wahren.
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