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ſchwindeſten aber mit der Impfnadel oder mit einer Ahle, die bey— läufig 5 Zoll lang, ſcharf zugeſpitzt, halbrund, und eine in die Spitze ſich verlierende kleine Rinne zur Aufnahme des Impfſtoffes beſitzt.
Auf gleiche Art wird die Operation bey allen übrigen voll⸗ zogen.
Um mit dem Einfangen der zu impfenden Schafe nicht viel Zeit zu verlieren, müſſen ſie im Voraus enge zuſammen ge— trieben und eingehürdet, aber die geimpften mit den ungeimpften ja nicht wieder vermiſcht werden. Sollte man wegen Menge der Schafe in einem Tage mit der Inoculation nicht fertig werden kön— nen, oder wegen Mangel der Materie daran gehindert ſeyn, ſo bleiben die inoculirten von den nicht inoculirten getrennt, und werden nicht eher zuſammen gelaſſen, bis ſie ſämmtlich inoculirt ſind.
Der gewöhnliche Lauf der Krankheit beſteht darin, daß den vierten Tag an jeder Iinpfſtelle eine Blatter, als ein klei— ner, dem Flohſtich ähnlicher rother Fleck erſcheint, welcher ſich bis an den fünften und ſechſten Tag mehr und mehr ausbreitet und erhebt, den achten Tag die Größe eines Kreuzers oder Thaler— Stückes erreicht, ſich immer dunkler roth färbt, und erhabener wird, den zehnten bis fünfzehnten eine wäſſerichte Feuchtigkeit, mit der man eben ſo gut, als mit der natürlichen Blattern⸗Mate⸗ rie andere inoculiren kann, abſondert, den ſechzehnten bis vierund⸗ zwanzigſten an der Oberfläche austrocknet, und im Grunde eitert, welcher Eiter nicht zur Inoculation taugt, vom vierundzwan⸗ zigſten bis dreyßigſten ganz vertrocknet, und am Grunde ſo zuheilt, daß der ganz trockene Schorf nicht mehr halten kann, und wegfallen muß. Den achten, neunten, höchſtens den zehnten Tag müſſen alle inoculirte Schafe an ihrer Impfſtelle beſichtiget und durchgeſehen werden, um überzeugt zu ſeyn, daß alle richtig gefangen haben, und keines ungeimpft davon ge⸗ kommen ſey.
Findet man ein anderes, an dem auf der Impfſtelle keine
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